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Presseinfos

Jugendliche werteten die Grenzanlage Rhoden auf

Deutsch-französischer Austausch mit Belfort

Jugendaustausch

Im Rahmen eines Integrationsprojektes gab es auch dieses Jahr wieder einen Austausch mit Jugendlichen des Landkreises Harz und der Partnerregion Belfort in Frankreich. Eine Gruppe Jugendlicher der französischen Einrichtung EPIDE war vom 1. bis zum 8. Juli 2017 zu Gast im Landkreis Harz, die deutschen Jugendlichen waren zuvor für eine Woche im französischen Belfort.

Während der Aufenthalte, sowohl in Belfort als auch im Harz, werden kleinere regionale Projekte mit den Jugendlichen umgesetzt. In diesem Jahr sollte die Grenzanlage Rhoden eine Aufwertung erfahren.

Das Gelände wurde von Wildwuchs befreit; Mäharbeiten, Unratbeseitigung sowie Freischneidearbeiten an Wegen und Flächen brachten das Umfeld wieder richtig zur Geltung. Es wurden Sitzgelegenheiten und Abfallbehälter für Wanderer, Spaziergänger und Radfahrer aufgestellt. Um diesen Ort und seine Geschichte zu erklären, wurden in Abstimmung mit der Stadt Osterwieck drei Aufsteller fachgerecht positioniert. Die „Bauwerke“ wie Aufsteller Sitzgelegenheiten und Papierkörbe wurden im Vorfeld von den Harzer Jugendlichen in Werkstätten der VHS-Bildungswerk GmbH gefertigt. In naher Zukunft werden sowohl die Ortschronisten als auch andere Vereine, die sich mit der Geschichte der innerdeutschen Grenze beschäftigen, die Aufsteller mit Bild- und Fotomaterial ausstatten.

Neben den Arbeiten am Projekt und Freizeitaktivitäten wurde die Zeit in kleinen Meetings genutzt, sich gegenseitig über Möglichkeiten der beruflichen Bildung zu informieren.

Zu den Höhenpunkten dieser Woche zählten vor allem die Harzer Attraktionen wie die weltweit längste Fußgänger-Hängebrücke „Titan RT“ an der Staumauer Rappbodetalsperre, der Thalenser Kletterwald, der Bürgerpark und das Luftfahrtmuseum in Wernigerode, eine Wanderung zur Regensteinmühle und eine Stadtführung in der Welterbestadt Quedlinburg. Hier konnten die französischen Jugendlichen auch gemeinsame Projekte aus den vergangenen Jahren besichtigen.

Der Besuch der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge sowie der Grabstätte von Louis Bertrand, der aus Belfort stammt und auf eigenen Wunsch in Langenstein beigesetzt wurde, gehörte wie in jedem Jahr zum festen Bestandteil des Programms.

Zum Abschluss der ereignisreichen Woche erhielten alle Teilnehmer ein Zertifikat und ein kleines Gastgeschenk.

Die Termine für das Jahr 2018 sind bereits abgestimmt.

Dank der Unterstützung der KoBa Harz, der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt, des Landkreises Harz und anderer Netzwerkpartner trug der Austausch zur Vertiefung der Freundschaft und zur besseren Verständigung mit der französischen Partnerregion bei.

 

 

Foto: Detlef Schmelz, VHS-Bildungswerk GmbH

 

© Manuel Slawig E-Mail

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Jugendliche werteten die Grenzanlage Rhoden auf

Deutsch-französischer Austausch mit Belfort

Jugendaustausch

Im Rahmen eines Integrationsprojektes gab es auch dieses Jahr wieder einen Austausch mit Jugendlichen des Landkreises Harz und der Partnerregion Belfort in Frankreich. Eine Gruppe Jugendlicher der französischen Einrichtung EPIDE war vom 1. bis zum 8. Juli 2017 zu Gast im Landkreis Harz, die deutschen Jugendlichen waren zuvor für eine Woche im französischen Belfort.

Während der Aufenthalte, sowohl in Belfort als auch im Harz, werden kleinere regionale Projekte mit den Jugendlichen umgesetzt. In diesem Jahr sollte die Grenzanlage Rhoden eine Aufwertung erfahren.

Das Gelände wurde von Wildwuchs befreit; Mäharbeiten, Unratbeseitigung sowie Freischneidearbeiten an Wegen und Flächen brachten das Umfeld wieder richtig zur Geltung. Es wurden Sitzgelegenheiten und Abfallbehälter für Wanderer, Spaziergänger und Radfahrer aufgestellt. Um diesen Ort und seine Geschichte zu erklären, wurden in Abstimmung mit der Stadt Osterwieck drei Aufsteller fachgerecht positioniert. Die „Bauwerke“ wie Aufsteller Sitzgelegenheiten und Papierkörbe wurden im Vorfeld von den Harzer Jugendlichen in Werkstätten der VHS-Bildungswerk GmbH gefertigt. In naher Zukunft werden sowohl die Ortschronisten als auch andere Vereine, die sich mit der Geschichte der innerdeutschen Grenze beschäftigen, die Aufsteller mit Bild- und Fotomaterial ausstatten.

Neben den Arbeiten am Projekt und Freizeitaktivitäten wurde die Zeit in kleinen Meetings genutzt, sich gegenseitig über Möglichkeiten der beruflichen Bildung zu informieren.

Zu den Höhenpunkten dieser Woche zählten vor allem die Harzer Attraktionen wie die weltweit längste Fußgänger-Hängebrücke „Titan RT“ an der Staumauer Rappbodetalsperre, der Thalenser Kletterwald, der Bürgerpark und das Luftfahrtmuseum in Wernigerode, eine Wanderung zur Regensteinmühle und eine Stadtführung in der Welterbestadt Quedlinburg. Hier konnten die französischen Jugendlichen auch gemeinsame Projekte aus den vergangenen Jahren besichtigen.

Der Besuch der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge sowie der Grabstätte von Louis Bertrand, der aus Belfort stammt und auf eigenen Wunsch in Langenstein beigesetzt wurde, gehörte wie in jedem Jahr zum festen Bestandteil des Programms.

Zum Abschluss der ereignisreichen Woche erhielten alle Teilnehmer ein Zertifikat und ein kleines Gastgeschenk.

Die Termine für das Jahr 2018 sind bereits abgestimmt.

Dank der Unterstützung der KoBa Harz, der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt, des Landkreises Harz und anderer Netzwerkpartner trug der Austausch zur Vertiefung der Freundschaft und zur besseren Verständigung mit der französischen Partnerregion bei.

 

 

Foto: Detlef Schmelz, VHS-Bildungswerk GmbH

 

© Manuel Slawig E-Mail

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