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Mahn- und Gedenkstätte: Zeitzeugnisse gesucht

Mahn- und Gedenkstätte: Zeitzeugnisse gesucht

Die Mahn- und Gedenkstätte am Veckenstedter Weg in Wernigerode erarbeitet derzeit eine kleine Sonderausstellung zur Geschichte ihrer heute noch erhaltenen Baracken. Die unterschiedlichen Nutzungen als Zwangsarbeitslager, KZ-Außenkommando, Alten- und Pflegeheim sowie Museum brachten durch neue funktionale Verwendungen eine ganze Reihe baulicher Veränderungen mit sich. Die Ausstellung will darüber hinaus über den strukturellen Aufbau der Baracken als industriell gefertigte Normbauten und als variables Baukastenprinzip informieren.

Da die Baracken im unmittelbaren Zusammenhang mit den Lagern des Reichsarbeitsdienstes stehen, werden auch zwei Tafeln über denselben erstellt.

Die Gedenkstätte ist um eine möglichst hohe Authentizität bemüht und bittet die Bürger der Stadt und des Landkreises um Unterstützung. So werden Berichte über die Arbeit im Reichsarbeitsdienst (RAD) oder auch den Aufenthalt beziehungsweise die Arbeit im Alten- und Pflegeheim gesucht. Von besonderem Interesse sind darüber hinaus Dokumente oder Gegenstände, die mit den einzelnen Nutzungsperioden im Zusammenhang stehen. Egal ob es Gegenstände des RAD wie Geschirr und Arbeitsgeräte, Kleidungsstücke, Auszeichnungen oder Briefe sind, die Zeitzeugnisse sollen helfen, die Zeit plastischer nachvollziehbar zu machen. Auch die Zeugnisse aus den anderen Nutzungsphasen (Zwangsarbeitslager, KZ-Außenkommando, Alten-/Pflegeheim) sind gefragt.

Bilder und Dokumente könnten reproduziert und zeitnah zurückgegeben werden. Sachgegenstände würde sich die Gedenkstätte gern für die Dauer der Ausstellung ausleihen und anschließend wieder zurückgeben.

Da über das Alten- und Pflegeheim später noch eine gesonderte Publikation geplant ist, interessiert sich die Gedenkstätte auch für jegliche Informationen, die noch in den Familien vorhanden sind, deren Angehörige hier im Zeitraum von 1948 bis 1974 gelebt oder gearbeitet haben.

Die Ausstellung wird am 10. September zum Tag des offenen Denkmals eröffnet. Die Gedenkstätte möchte schon jetzt all jenen Danke sagen, die bei der Realisierung der Ausstellung helfen werden.

 

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Mahn- und Gedenkstätte: Zeitzeugnisse gesucht

Mahn- und Gedenkstätte: Zeitzeugnisse gesucht

Die Mahn- und Gedenkstätte am Veckenstedter Weg in Wernigerode erarbeitet derzeit eine kleine Sonderausstellung zur Geschichte ihrer heute noch erhaltenen Baracken. Die unterschiedlichen Nutzungen als Zwangsarbeitslager, KZ-Außenkommando, Alten- und Pflegeheim sowie Museum brachten durch neue funktionale Verwendungen eine ganze Reihe baulicher Veränderungen mit sich. Die Ausstellung will darüber hinaus über den strukturellen Aufbau der Baracken als industriell gefertigte Normbauten und als variables Baukastenprinzip informieren.

Da die Baracken im unmittelbaren Zusammenhang mit den Lagern des Reichsarbeitsdienstes stehen, werden auch zwei Tafeln über denselben erstellt.

Die Gedenkstätte ist um eine möglichst hohe Authentizität bemüht und bittet die Bürger der Stadt und des Landkreises um Unterstützung. So werden Berichte über die Arbeit im Reichsarbeitsdienst (RAD) oder auch den Aufenthalt beziehungsweise die Arbeit im Alten- und Pflegeheim gesucht. Von besonderem Interesse sind darüber hinaus Dokumente oder Gegenstände, die mit den einzelnen Nutzungsperioden im Zusammenhang stehen. Egal ob es Gegenstände des RAD wie Geschirr und Arbeitsgeräte, Kleidungsstücke, Auszeichnungen oder Briefe sind, die Zeitzeugnisse sollen helfen, die Zeit plastischer nachvollziehbar zu machen. Auch die Zeugnisse aus den anderen Nutzungsphasen (Zwangsarbeitslager, KZ-Außenkommando, Alten-/Pflegeheim) sind gefragt.

Bilder und Dokumente könnten reproduziert und zeitnah zurückgegeben werden. Sachgegenstände würde sich die Gedenkstätte gern für die Dauer der Ausstellung ausleihen und anschließend wieder zurückgeben.

Da über das Alten- und Pflegeheim später noch eine gesonderte Publikation geplant ist, interessiert sich die Gedenkstätte auch für jegliche Informationen, die noch in den Familien vorhanden sind, deren Angehörige hier im Zeitraum von 1948 bis 1974 gelebt oder gearbeitet haben.

Die Ausstellung wird am 10. September zum Tag des offenen Denkmals eröffnet. Die Gedenkstätte möchte schon jetzt all jenen Danke sagen, die bei der Realisierung der Ausstellung helfen werden.

 

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