Rahmenkonzept für Ladengeschäfte während der Corona-Krise i.S.d. § 7 Abs. 5 Nr. 3 der 4. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung

Gesetzlich festgeschriebene Regelungen:

  1. Das Betreten der Räumlichkeiten wird nur mit Tragen einer textilen Barriere im Mund-Nasen-Bereich gestattet. Ausgenommen sind Kleinkinder unter 2 Jahren und Personen, denen das Tragen von Masken aus medizinischer Sicht nicht zuzumuten ist. (Die Regelung zu den Kleinkindern: Begründung zur Änderung der 4. EindVO auf Seite 6 zu § 3 Vierte SARS-Co-2 VO)
  2. Die erforderlichen Abstandsregelungen von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen sind einzuhalten.
  3. Um sicherzustellen, dass sich je 10 Quadratmeter Verkaufsfläche nur ein Kunde im Geschäft aufhält, werden Einlasskontrollen oder Zugangsbeschränkungen durchgeführt. Hinweis: Auf die maximal zulässige Anzahl von Kunden im Ladengeschäft sollte im Eingangsbereich hingewiesen werden.
  4. Ansammlungen von mehr als fünf Personen, insbesondere Warteschlangen von Kunden wird vermieden. Dazu sind beispielhaft ausreichend Kassen geöffnet.
  5. Die Kunden werden über gut sichtbare Aushänge / regelmäßige Durchsagen über die Verpflichtung zur Einhaltung der Abstandsregelung und der Schutzmaßnahmen informiert. Bei Zuwiderhandlungen werden Hausverbote ausgesprochen.

Ergänzende Regelungen:

  1. Ein- und Ausgangstüren, die nicht automatisch öffnen und schließen, sind während der Öffnungszeiten grundsätzlich offen zu halten. Sollte dies aus besonderen Gründen (zum Beispiel wegen Witterungsbedingungen oder lebensmittelhygienischen Gründen) nicht möglich sein, so werden die Türklinken regelmäßig gereinigt/desinfiziert. Nach jedem Kundenkontakt ist die Desinfektion mit einem mindestens „begrenzt viruzid“ wirksamen Flächendesinfektionsmittel erforderlich.
  2. Im Eingangsbereich werden Desinfektionsmittel für die Kunden zum Gebrauch bereitgestellt und auf deren Benutzung mittels Schildern hingewiesen. Die Bereitstellung erfolgt möglichst in Form von handkontaktlos bedienbaren Desinfektionsmittelspendern. Zum Einsatz kommende Händedesinfektionsmittel müssen mindestens „begrenzt viruzid“ wirksam sein.
  3. Kassen mit Mitarbeiterbedienung werden durch Vorrichtungen, zum Beispiel aus Plexiglas, abgeschirmt. Verkaufspersonal, welches nicht durch Schutzeinrichtungen wie Plexiglas oder ähnliches vom Kunden abgetrennt ist, wird empfohlen mindestens während eines Kundengesprächs eine textile Barriere im Sinne eines Mund-Nasen-Schutzes zu tragen. Das Tragen einer textilen Barriere wird ebenfalls beim Einräumen der Ware während der Öffnungszeiten durch die Mitarbeiter der Verkaufseinrichtung notwendig.
  4. Durch gut sichtbare Markierungen auf dem Boden ist die Einhaltung der Mindestabstände im Kassenbereich zu gewährleisten.
  5. Das bargeldlose Bezahlen wird als Vorzugsvariante empfohlen.
  6. Flächen und Gegenstände, die häufig von Kunden berührt werden (Griffe von Einkaufskörben und -wagen) werden nach jedem Kundenkontakt mit einem mindestens „begrenzt viruzid“ wirksamen Flächendesinfektionsmittel desinfiziert.
  7. Den Mitarbeitern wird zusätzliche Zeit eingeräumt, um die empfohlene Händehygiene umzusetzen. Ausschlaggebend für die Häufigkeit der Händehygienemaßnahmen ist eine zuvor erstellte Gefährdungsbeurteilung durch den Arbeitgeber.
  8. Personal wird in Bezug auf die Einhaltung der Hygieneregeln während der Corona-Pandemie aktenkundig geschult und belehrt.

© Julia Heinrich E-Mail

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