BCKategorie 08.09.2016 09:53:24 Uhr | Sozialamt

Hilfe zum Lebensunterhalt

Wer seinen Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen oder Vermögen bestreiten kann und weder Grundsicherung für Arbeitssuchende (sogenanntes Hartz IV) noch eine Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung erhält, kann beim Sozialamt Hilfe zum Lebensunterhalt beantragen.

Es können laufende Leistungen , einmalige Leistungen oder Mehrbedarfszuschläge bewilligt werden.

Die Sozialhilfe ist eine nachrangige Leistung und wird daher in der Regel erst dann erbracht, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, so etwa das Einkommen und Vermögen des Leistungsberechtigten und gegebenenfalls der zu seinem Unterhalt verpflichteten Personen, seine eigene Arbeitskraft, seine Ansprüche gegenüber vorrangigen Sicherungssystemen (§2 SGB XII).

Hilfe zum Lebensunterhalt wird vorrangig als Geldleistung erbracht. Zunächst wird der Bedarf bestimmt, dann werden Einkommen und Vermögen angerechnet.

Der Bedarf setzt sich wie folgt zusammen:

  • der für den Leistungsberechtigten maßgebenden Regelsatz
  • tatsächlich angemessene Aufwendungen für Unterkunft und Heizung
  • gegebenenfalls Mehrbedarf
  • gegebenenfalls einmalige Bedarfe
  • Übernahme von Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen
  • gegebenenfalls Übernahme von Beiträgen für die Vorsorge
  • gegebenenfalls Bedarfe für Bildung und Teilhabe
  • ergänzende Darlehen
  • Darlehen bei vorübergehender Notlage

 

Kontaktmöglichkeit
Sozialberatung Bereich Halberstadt - Telefon: 03941/59 70 59 20

Sozialberatung Bereich Quedlinburg - Telefon: 03941/59 70 62 68

Sozialberatung Bereich Wernigerode - Telefon: 03941/59 70 17 14

SED Ausgleichsleistungen - Telefon: 03941/59 70 17 87, E-Mail: sozialamt@kreis-hz.de, Fax: 03941/59 70 13 16 56

Bestattungen - Telefon: 03941/59 70 17 33, E-Mail: sozialamt@kreis-hz.de, Fax: 03941/59 70 13 16 56

Hilfen zur Gesundheit - Telefon: 03941/59 70 17 33, E-Mail: sozialamt@kreis-hz.de, Fax: 03941/59 70 13 16 56


Hinweis:
Erwerbsfähige Bedürftige können Arbeitslosengeld II (Hartz IV) nach dem Sozialgesetzbuches (SGB II) beantragen:

Eigenbetrieb Kommunale Beschäftigungsagentur (KoBa) Jobcenter Landkreis Harz
Die im SGB II geregelte Grundsicherung für Arbeitssuchende ersetzt die frühere Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe für Erwerbsfähige. Hier erhalten alle erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, die keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld nach dem SGB III haben, Zugang zu den gleichen Leistungen und werden nach denselben Regeln unterstützt.

 

Symbol Beschreibung Größe
Richtlinie_01.08.2020.pdf
Richtlinie zur Feststellung der Angemessenheit der Bedarfe für Unterkunft und Heizung gemäß § 22 SGB II, § 35 SGB XII u. § 3 Abs. 2 Asylbewerberleistungsgesetz in Zuständigkeit des Landkreises Harz
0.5 MB
2020_RLKDU_LKHZ_AnlageWarmwasser_20200706.doc
Anlage Warmwasser zur Richtlinie KdU des Landkreises Harz, gültig ab 01.08.2020
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