BCKategorie 08.09.2016 09:53:24 Uhr | Museen

Kunstmuseen

Im Landkreis Harz findet man auch kulturelle Highlights, mit denen man hier nicht unbedingt rechnen dürfte. Doch gingen auch von hier wichtige Impulse für gesellschaftliche, soziale und kulturelle Wandel aus. Museen wie das Gleimhaus und das Klopstockhaus stehen für die Bedeutung Halberstadt im Zusammenhang mit der Aufklärung in der Deutschen Klassik. Heute als Zentrum der Literatur des 18. Jahrhunderts erinnert das Gleimhaus an die besondere Rolle Gleims, der selbst auf die Reformierung des Schulwesens einen Einfluss hatte.
 
 
Das Gleimhaus Halberstadt
 
 
 
Klopstock-Museum Quedlinburg
 
 
 
Wohl niemand würde hier mit einem Filmmuseum rechnen, welches in einem Flügelanbau des Ballenstedter Schlosses eine Heimat gefunden hat und auch die dort gezeigten Exponate dürften überraschen.

Filmmuseum Ballenstedt
 
 
Das KlangZeitRaum ist ein Instrumentenmuseum der besonderen Art. Hier sind vor allem aber nicht nur Instrumente aus der Barockzeit zu sehen und in Klangproben zu erleben. Will man ein authentisches Erlebnis damaliger Musizierweise und Akustik haben, so wird der Besucher hier fündig. Zudem sind die erhaltene Klosteranlage mit dem Innenhof wie auch der Kräutergarten einen Besuch wert.

KlangZeitRaum (Musikintrumentenausstellung Kloster Michaelstein )
 
 
Die Galerie verfügt mit der Sammlung Dr. Hermann Klumpp (1902–1987) über einen der weltweit umfangreichsten Bestände an Druckgrafik von Lyonel Feininger (1871–1956). Sie wurde als Lyonel-Feininger-Galerie 1986 gegründet. Damit entstand in der heutigen Weltkulturerbestadt Quedlinburg ein international beachtetes Spezialmuseum für die Klassische Moderne.
2006 wurde die Galerie in die „Stiftung Moritzburg Halle (Saale) – Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt“ integriert. Beide Häuser gingen im Zuge der Stiftungsstrukturreform 2014 in die heutige „Kulturstiftung Sachsen-Anhalt“ über. Neben dem prominenten Kernbestand entwickelt sich die Feininger-Galerie seitdem zu einem „Museum für grafische Künste“. Sie zeigt mit Sonderausstellungen hochkarätige Grafik aus allen Epochen.


Lyonel-Feininger-Galerie


Der Legende nach soll im Jahr 1011 ein adliger Gefangener des Halberstädter Bischofs seinen dortigen Bewachern das Schachspiel beigebracht haben .Die erste schriftliche Erwähnung des Schachspiels in Ströbeck stammt von 1515. Im 1616 in Leipzig erschienenen ersten deutschsprachigen Schachbuch Das Schach-Spiel oder König-Spiel von Herzog August von Braunschweig-Wolfenbüttel alias Gustavus Selenus wird das Ströbecker Schachspiel ausführlich beschrieben. Seit 1689 sind öffentliche Aufführungen von Schachpartien belegt, bei denen die Schachfiguren durch entsprechend verkleidete Menschen dargestellt wurden. Diese Tradition wird noch heute von dem 1883 gegründeten Ströbecker Schachverein fortgeführt. Seit 1991 trägt der Ort offiziell die Bezeichnung "Schachdorf Ströbeck".
 
Schachmuseum Ströbeck 
 
 
 
 
 
 

 

 

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