Gartenabfallverbrennverordnung

Akuelle Änderung der Gartenabfallverbrennverordnung

Im Zuge der 2. Änderung der Gartenabfallverbrennverordnung darf nun ab dem 25.03.2017 in der Gemarkung Blankenburg jährlich im Frühjahr verbrannt werden. Das ganzjährige Brennverbot für Blankenburg galt aufgrund des Prädikates "Heilbad" im Sinne der Verordnung über die Anerkennung von Kur- und Erholungsorten (KurortVO).

Seit dem 01.01.2017 wurde dieses bisherige besonders sensible Prädikat in "staatlich anerkannter Erholungsort" umgewandelt, so dass im Rahmen des Gleichbehandlungsgrundsatzes mit anderen Kommunen des Landkreises Harz mit diesem Status (z. Bsp. Stadt Wernigerode, Darlingerode, Drübeck, Gernrode, Quedlinburg, u.a.) dieses komplette Brennverbot aufzuheben war.

Die Änderung der Verordnung gilt ab dem Tage der Veröffentlichung im Kreisblatt, 25.03.2017.

Im Frühjahr 2017 ist das Verbrennen von Gartenabfällen in einigen Gemarkungen des Landkreises Harz erlaubt. Grundlage dafür bildet die Gartenabfallverbrennungsverordnung des Landkreises Harz, die alle ausführlichen Regelungen enthält.

Folgende Kurzübersicht soll Ihnen eine Hilfestellung zur Einschätzung sein, ob eine Verbrennung Ihrer Gartenabfälle grundsätzlich möglich wäre:

Wo darf verbrannt werden?

Auf privat genutzten Gartengrundstücken in häuslichen Kleingärten, Kleingartenanlagen bzw.-Gartensparten, auf denen die zu verbrennenden Gartenabfälle angefallen sind, ist das Verbrennen in den entsprechenden Gemarkungen erlaubt. In welcher Gemarkung verbrannt werden darf, entnehmen sie aus der beigefügten Liste Gemarkungen VerbrennVO. 

Wann darf verbrannt werden?

01. März - 20. April 2017

Montag - Freitag von 08:00 - 18:00 Uhr, Samstag 08:00 Uhr - 14:00 Uhr

An Sonn- und Feiertagen ist das Verbrennen grundsätzlich verboten.

Was darf verbrannt werden?

Trockene Gartenabfälle, wie zum Bsp. abgeschnittene Pflanzenteile, Gehölzschnitt aus privat genutzten Kleingärten.

Was ist beim Verbrennen zu beachten?

Die zu verbrennenden Gartenabfälle müssen trocken sein. Ein gefahrbringender Funkenflug und erhebliche Rauchentwicklung sind zu verhindern. Rauchbelästigungen der Nachbarschaft sind zu vermeiden.

Beim Verbrennen sind folgende Mindestabstände einzuhalten: 20 Meter zu Gebäuden, 10 Meter zu Gartenlauben, 10 Meter zu öffentlichen Verkehrsflächen, 300 Meter zu Krankenhäusern und Sanatorien. Befinden sich Klein- und Hausgärten innerhalb der Mindestsicherheitsabstände, so haben diese einen anderen Entsorgungsweg für die Gartenabfälle z. B. im Rahmen der Sammelaktion der Entsorgungswirtschaft des Landkreises Harz AöR (enwi) zu finden.

Wer hilft bei Fragen?

Bei Fragen rund um das Thema Verbrennen von pflanzlichen Gartenabfällen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abfallbehörde gern zur Verfügung. Diese sind wie folgt zu erreichen: Tel.: 03941/5970-5764; -5793 oder -5760. E-Mail: umweltamt@kreis-hz.de

Gibt es Ausnahmen dieser Regelungen ?

 Außerhalb dieser Regelung (andere Zeiträume, Gemarkungen oder Baum- und Strauchschnitt, welcher nicht von privaten Haus- und Kleingärten stammt) können für besondere Einzelfälle Ausnahmen für die Verbrennung von Baum- und Strauchschnitt zugelassen werden, zum Bsp. wenn eine anderweitige Entsorgung dieser Abfälle unverhältnismäßig wäre oder nur durch Verbrennen eine Ausbreitung von bestimmten Krankheitserregern oder Pflanzenschädlingen unterbunden werden kann. Anträge dafür werden durch die zuständigen Mitarbeiter im Einzelfall geprüft, für die Erteilung einer solchen Genehmigung können Kosten entstehen, die der Antragsteller zu zahlen hat.  

Bei Fragen zu möglichen Anträgen für die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen außerhalb der Regelungen der Gartenabfallverbrennungsverordnung stehen Ihnen die Mitarbeiter der Abfallbehörde des Landkreises Harz zur Verfügung ( Tel.: 03941/5970-5764; -5793 oder -5760. E-Mail: umweltamt@kreis-hz.de

 

 

 

 

 

 

 

 

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