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BCKategorie 08.09.2016 09:53:24 Uhr | Themenbaum

Großbrand am Brocken - Update 09.09.2022 - 18:30 Uhr

Großbrand am Brocken - Update 09.09.2022 - 18:30 Uhr

Stand 09.09.2022, 18:30 Uhr, Presseinformation der Stadt Wernigerode

In den letzten Flugbewegungen wurden Wärmebildaufnahmen angefertigt, die nur noch geringe Wärme im Boden zeigen.
Restlöscharbeiten und Brandwache werden bis Montagmorgen durch Feuerwehr Wernigerode mit Ortswehren sichergestellt.
Die Kräfte aus dem LK Göttingen und Halle/S. haben die Einsatzstelle zurückgebaut und anschließend den Einsatzraum verlassen.
Das Material wurde bis auf ein für Nachlöscharbeiten notwendiges Faltbecken zum Flugplatz Elend ausgeflogen.
Der Flugbetrieb wurde beendet und die Hubschrauber sind an ihre Heimatstandorte zurückgekehrt.
Der Flugplatz Elend wurde zurückgebaut, die Kräfte des LK Goslar haben den Einsatzraum verlassen.
Das THW erhält Einsatzunterstützung bis heute Abend und Abschluss eigener Arbeiten aufrecht.
Das Brockenplateau ist wie auch die Ortslage Schierke wieder geöffnet. Wir bitten um Beachtung der Anweisungen der noch vor Ort befindlichen Einsatzkräfte.
HSB wird bis einschließlich Sonntag den Brocken nicht anfahren und mit Kesselwagen und Zügen der Feuerwehr auf Abruf zur Verfügung stehen.
Parkplatz Am Thälchen in Schierke bleibt bis mindestens Samstag weiterhin gesperrt.
Derzeit sind weiterhin ca. 50 Einsatzkräfte im Einsatzraum.
Einsatzleitung geht mit 20:00 Uhr auf den Einsatzleitdienst der Feuerwehr Wernigerode über.
Mit Abschluss der Arbeiten am heutigen Tag verlegt der Einsatzleitwagen 1 der Stadt Wernigerode seinen Standort zurück in das Gerätehaus Wernigerode.
Nächste Lagebesprechung der Einsatzkräfte am Montag um 8:00 Uhr im Gerätehaus Schierke.





Stand 09.09.2022, 14:30 Uhr, Presseinformation der Stadt Wernigerode

Das Feuer ist unter Kontrolle. Es existieren nur noch wenige Glutnester.
Führung hat die Stadt Wernigerode über ihre Stabsorganisation mit der Feuerwehr Wernigerode inne, Einsatzleitung vom Gerätehaus Schierke
Die Kräfte aus Göttingen unterstützen derzeit die örtlich zuständigen Einsatzkräfte bei der Rückführung des Materials aus dem Einsatzgebiet bis heute Abend.
Fachdienst Halle/S. hat Aufträge abgeschlossen und bereitet Abmarsch vor.
Im Laufe des Tages werden die Kräfte weiter reduziert.
Drei Hubschrauber sind geflogen und haben Material aus dem Einsatzgebiet zum Flugplatz Elend verbracht. Von dort wird Material per Kfz nach Wernigerode transportiert
Rückführung der Einsatzmittel aus dem Einsatzraum ist weit fortgeschritten.
THW erhält Einsatzunterstützung bis heute Abend aufrecht und beendet Wegebau am heutigen Tag.
Der Landkreis Goslar wird mit seiner Führungsunterstützungskomponente nach Abschluss der Flugoperationen den Flugplatz Elend zurückbauen.
Das Brockenplateau ist wie auch die Ortslage Schierke wieder geöffnet. Wir bitten um Beachtung der Anweisungen der noch vor Ort befindlichen Einsatzkräfte.
Parkplatz Tälchen in Schierke bleibt bis mindestens Samstag weiterhin gesperrt.
Die medizinische Absicherung bleibt heute bis zum Abschluss der Einsatzmaßnahmen aufrechterhalten.
Derzeit sind weiterhin ca. 200 Einsatzkräfte im Einsatzraum

 

Stand: 09.09.2022, 11:00 Uhr:

Das Feuer ist unter Kontrolle. Es existieren nur noch weniger Glutnester
Der Katastrophenfall wurde 11 Uhr beendet und die Einsatzleitung an die Stadt Wernigerode übergeben.
Dazu hat die Stadt Wernigerode ihre Stabsorganisation aktiviert und führt mit der Feuerwehr zusammen den Einsatz.
Die Kreisbrandmeister Organisation wird weiter unterstützend zur Seite stehen.
Die Kräfte aus Halle und Göttingen unterstützen derzeit die örtlich zuständigen Einsatzkräfte bis heute Abend.
Im Laufe des Tages werden die Kräfte weiter reduziert. Drei Hubschrauber werden tagsüber noch fliegen und Material aus dem Einsatzgebiet sowie Einsatzkräfte verlegen.
Das Material wird über die nächsten Wochen aus dem Nationalpark verbracht.
Die Behelfsbrücke wird inklusive Zuwegung durch das THW fertiggestellt und bleibt vorerst die nächsten Wochen bestehen.
Der Landkreis Goslar wird mit seiner Führungsunterstützungskomponente nach Abschluss der Flugoperationen den Flugplatz zurückbauen.
Die Feuerwehr Braunlage wird im Laufe des Tages die Wasserentnahmestelle am Wurmberg zurückbauen.
Das Brockenplateau wird wie auch die Ortslage Schierke wieder geöffnet. Wir bitten um Beachtung der Anweisungen der noch vor Ort befindlichen Einsatzkräfte.
Die medizinische Absicherung bleibt heute bis zum Abschluss der Einsatzmaßnahmen aufrechterhalten.
Derzeit sind ca. 200 Einsatzkräfte im Einsatzraum.
Dass heute der Katastrophenfall zurückgenommen werden kann, ist nach Worten von Landrat Thomas Balcerowski ein Verdienst der großartigen Einsatzbereitschaft von 1 800 Einsatzkräften. „Ich danke allen Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Landkreis, dem Land und aus Niedersachsen, genau wie der Landes- und Bundespolizei, der Bundeswehr und dem Technischen Hilfswerk“, unterstreicht der Landrat. Gleichzeitig lobte er die Hilfe der europäischen Nachbarn beim Löschen aus der Luft.
Ihnen allen sei es gelungen, in einem enormen Kraftakt innerhalb von sechs Tagen den Brand im Nationalpark Harz auf 160 Hektar zu begrenzen. Am Anfang stand eine betroffene Fläche von 700 Hektar in Rede. „Dann wäre das Feuer auch über die Landesgrenze gesprungen. Es wäre zu einer nationalen Katastrophe geworden“, erklärt Thomas Balcerowski.
Er kündigte einen gemeinsamen Forderungskatalog von Landkreis und Freiwilligen Feuerwehren an. „Geredet wurde genug, jetzt muss gehandelt werden.“ Ein erneuter Großbrand am Brocken müsse mit allen Mittel verhindert werden.
Gleich ein zweites Mal einen derartigen Großeinsatz mit zu koordinieren, war nicht was ich so früh in meiner Amtszeit erwartet hatte, erklärt der Wernigeröder Oberbürgermeister. „Ich bin sehr froh über das großartige Zusammenspiel und den Zusammenhalt aller Beteiligten“, hebt Tobias Kascha hervor. Die Leistungen der Einsatzkräfte sein beeindruckend und er sei sehr dankbar für die Unterstützung aus den Gemeinden, dem Landkreis, dem Land und sogar dem Ausland.

© Julia Heinrich E-Mail

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