Otten, Max Octavio

Max Octavio Otten wurde am 25.Juli in Lima (Peru) als Sohn eines Kaufmanns geboren. Er besucht erst ein spanisches (Lima), ein französisches(Vevey) und schließlich ein deutsches Gymnasium (Detmold). 1896 nahm er in Leipzig das Medizinstudium auf, was er in Göttingen und Halle/S. fortführte. 1901 erwarb er das Staatsexamen und promovierte in Kiel. Fand bis 1907 eine Anstellung als Assistent an der Uniklinik in Hamburg und wechselte dann nach Tübingen, wo er Privatdozent wurde. Übernahm 1912 die Leitung eines Lazaretts des Roten Kreuzes in Tripolitanien und wurde danach von Romberg in München zum Oberarzt benannt. Im Jahre1916 erfolgte seine Berufung zum Professor und war im ersten Weltkrieg Marinestabsarzt der Reserve. In Magdeburg-Altstadt übernahm er 1917 die Leitung der medizinischen Klinik, die er modernisierte mit den Schwerpunkten EKG, Ermöglichung der Gastroskopie, Bakteriologie und Röntgenologie. Otten führte am 01.Juli 1927 eine Beratungsstelle für Berufskranke ein. 1931 wurde ihm die Stelle des Krankenhausdirektors übertragen und 1932 übernahm er noch die Funktion des ärztlichen Direktors in Magdeburg-Sudenburg. Nach Kriegsende baute er das Krankenhaus Magdeburg-Altstadt wieder auf und blieb bis 1955 Direktor. Er verstarb am 05.September 1962 in Wernigerode.

 

© Matthias Meissner E-Mail

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