Neue Kenntnisse im Onlineseminar „Barrierefreie PDF-Formulare und Office-Dokumente“ erworben

Von Lisa Foth

Halberstadt I Was macht barrierefreie Dokumente aus und worauf muss man bei der Erstellung von Formularen achten? Welche Regeln gibt es und wer braucht barrierefreie Dokumente? Um diese Fragen Behörden und anderen Interessierten im Landkreis Harz beantworten zu können, nahm Teilhabemanagerin Lisa Foth Mitte Februar an zwei aufeinander folgenden Abenden an einem Onlineseminar zum Thema „Barrierefreie PDF-Formulare und Office-Dokumente“ teil.

„Mit der Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) hat Barrierefreiheit im Internet an Bedeutung gewonnen. Die Anforderungen an barrierefreie Dokumente und Formulare sind damit sehr umfangreich und anspruchsvoll geworden. Darum sind Veranstaltungen wie diese so wichtig“, erklärt Lisa Foth. In der Fortbildung wurden die Programme Adobe InDesign und Acrobat, Microsoft Word, Excel und PowerPoint sowie OpenOffice, Scribus und LibreOffice vorgestellt. Der Referent erklärte die gängigen Werkzeuge und stellte deren Eigenheiten vor, und zeigte nicht nur die Möglichkeiten, sondern auch die einzelnen Grenzen der Programme auf. Die Kernaussage war, dass es leichter sei, eine neue Datei zu erstellen als eine bestehende Datei barrierefrei umzugestalten. An beiden Seminartagen wurden Beispiele mit den unterschiedlichen Programmen angefertigt. „Das Onlineseminar war ein erster Einstieg in das Thema. Aber Barrierefreiheit in allen Dokumenten und Formularen im Internet herzustellen, ist ein sehr langer Weg“, so Lisa Foth.

Die Fortbildung wurde von der Kreisvolkshochschule Harz in Kooperation mit der Volkshochschule SüdOst im Landkreis München angeboten. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Veranstaltung online durchgeführt, sodass nicht nur das Örtliche Teilhabemanagement im Landkreis Harz, sondern auch Interessierte aus Süddeutschland teilnehmen konnten.

 

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