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Landkreis erarbeitet Konzept zur Umsetzung eines „Sozialen Arbeitsmarktes“

Eine finanzielle Unterstützung stellt das Land für weitere Ausgestaltung eines regionalen sozialen Arbeitsmarktes über das Landesprogramm „Stabilisierung und Teilhabe am Arbeitsleben“ bereit. Voraussetzung hierfür ist die Erarbeitung eines Konzeptes für die Ausgestaltung eines sozialen Arbeitsmarktes sowie die Beantragung von Fördermitteln. Die Konzepterstellung erfolgt unter Beteiligung der wirtschafts- und sozialpolitischen Akteure des Arbeitsmarktes, die sich im Rahmen des „Regionalen Arbeitskreises“ organisiert haben und sich gemeinsam der Ausgestaltung des regionalen Arbeitsmarktes annehmen.

Das Programm ergänzt bereits bestehende Bestandteile eines „Sozialen Arbeitsmarktes“ und bietet die Möglichkeit die gesellschaftliche Teilhabe von Langzeitarbeitslosen sowie Langzeitleistungsbeziehern zu verbessern, die sonst kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben. Denn trotz jahrelanger vielfältiger Bemühungen und Unterstützung sowie der derzeitigen positiven Arbeitsmarktsituation gelingt es ihnen nicht, im regulären Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Erstes Ziel ist daher, zunächst die gesellschaftliche Teilhabe über geförderte niederschwellige Beschäftigungsmöglichkeiten zu erreichen. Einen Schwerpunkt des Programms bilden daher begleitende und beratende Maßnahmen für die Zielgruppe, um auf längere Sicht die Chancen für den regulären Arbeitsmarkt zu verbessern.

Im Landkreis Harz ist die Umsetzung des Projektes ab dem Frühherbst 2017 geplant.

Interessenten können sich für Rückfragen und allgemeine Informationen an Nadine Albrecht, Regionale Koordinatorin für Arbeitsmarktpolitik im Landkreis Harz (Telefon 03941/59 70 15 05 oder per E-Mail nadine.albrecht@kreis-hz.de) wenden.

 

© Manuel Slawig E-Mail

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