Pegelstände der Harzflüsse werden aufmerksam beobachtet

Die Verantwortlichen in der Kreisverwaltung des Landkreises Harz beobachten die Lage an den Gewässern im Zuge der Schneeschmelze aufmerksam. Hierzu nutzt der Landkreis vor allem die Hochwasservorhersagezentrale des Landes Sachsen-Anhalt. Demnach wird das Erreichen der Meldegrenzen und eventuell der Alarmstufe I im Flussgebiet der Bode und der Ilse in dieser Woche erwartet. Positiv wirkt sich hier aus, dass zurzeit keine weiteren Niederschläge erwartet werden.  

Zudem steht die Kreisverwaltung mit den Wasserwehren der Kommunen in Verbindung.

Das Hauptproblem liegt derzeit vor allem innerhalb der Ortschaften. Hier wurden die Gewässer teilweise im Rahmen der Räumungsarbeiten in der letzten Woche mit Schnee zugeschoben. Dies führt nun im Rahmen der Schneeschmelze zu Abflusshindernissen, die mühevoll wieder entfernt werden müssen.  

Landrat Thomas Balcerowski hat vorsorglich in dieser Woche 150 000 Stück Sandsäcke bestellen lassen. Am Dienstag sind bereits 100 000 Stück Sandsäcke in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) Thale angekommen, die derzeit durch die Kommunen abgeholt werden. An der FTZ in Wernigerode werden heute Mittag weitere 50 000 Stück Sandsäcke erwartet, die dann ebenfalls zur Abholung für die Kommunen bereitstehen. Beim Landkreis verbleibt eine Reserve von 29 000 Sandsäcken, die beim Technischen Hilfswerk, Ortsverband Quedlinburg gelagert wird.

 

 

© Julia Heinrich E-Mail

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