Schulen im Landkreis Harz: Einsatz einer Videokonferenzlösung und digitaler Medien

Ab sofort stellt der Landkreis Harz 56 digitale Arbeitshefte und Lerneinheiten unkompliziert online unter https://medien.bildung-hz.de zur Verfügung. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte können den Link weiterleiten und  ohne Anmeldung direkt auf diese Onlinemedien zugreifen. Die Inhalte sind mit einer Lizenz für den Landkreis Harz versehen und dürfen daher von allen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften genutzt werden.

Die zur Verfügung gestellten Arbeitshefte umfassen die Themen Biologie, Chemie, Geschichte, Musik, Physik, Politik, Deutsch, Englisch, Informatik und Politik. Über das Förderprogramm Digitalpakt Schule arbeitet der Landkreis Harz zusätzlich an einer Lösung, weitere Inhalte auf einer eigenen Cloud für alle Beteiligten bereitzustellen.

Seit Februar besteht für die Schulen im Landkreis Harz die Möglichkeit, kostenfrei die OpenSource Videokonferenzlösung Jitsi Meet zu nutzen. „Mit Jitsi Meet möchten wir eine datenschutzkonforme Möglichkeit zur Kommunikation der Lehrkräfte und Schülerinnen und Schülern bieten. Aktuell machen 29 Schulen im Landkreis Harz von diesem Angebot Gebrauch. Die Lösung Jitsi Meet ist ein weiterer Schritt in unserem Konzept, quelloffene Systeme und Konzepte in der Verwaltung aber auch in unseren Schulen zu etablieren.“, erklärt Detlef Brozio, amtierender Schulamtsleiter.

Überwiegend positive Reaktionen zum Einsatz von Jitsi Meet gibt es aus den Schulen und von den Schulreferenten aus dem Landesverwaltungsamt. „Diese Form des Unterrichts funktioniert wesentlich besser und wird von den Schülern lieber angenommen als die reine Bearbeitung von Aufgabenblättern. Eine Rücksprache mit dem Lehrer ist jederzeit möglich, Probleme und Nachfragen können für alle sofort geklärt werden, ohne dass mühsam jeder einzelne Kursteilnehmer extra per E-Mail angeschrieben werden muss.“, fasste Dr. Hagen Thilo Meyer, Schulleiter des Wolterstorff-Gymnasiums Ballenstedt, die Erfahrungen zusammen. Probleme bereiten nach wie vor die Internetverbindungen vor Ort.

© Julia Heinrich E-Mail

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