Aktuelle Informationen

Der Landkreis Harz führt als zuständige Untere Jagdbehörde im Zeitraum vom 09.10.2020 bis 17.10.2020 eine Jägerprüfung durch.

Anmeldungen zur Jägerprüfung nimmt die Untere Jagdbehörde des Landkreises Harz, Friedrich-Ebert-Straße 42, Haus II, Zimmer 272 entgegen. Ein entsprechendes Anmeldeformular steht auf der Internetseite des Landkreises Harz unter http://www.kreis-hz.de/de/jagd1.html zur Verfügung. Anmeldeformulare sind auch direkt bei der Unteren Jagdbehörde erhältlich.

Der Anmeldung ist der Nachweis einer abgeschlossenen Haftpflichtversicherung für den Waffengebrauch beizufügen. Die Anmeldung wird erst mit dem Nachweis über die Einzahlung der Prüfungsgebühr in Höhe von 250,00 € wirksam.

Anmeldeschluss ist der 28.09.2020.

Die Teilnehmerzahl ist auf  42 Personen beschränkt. Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Harz werden bei der Zulassung bevorzugt berücksichtigt.

Für Fragen steht Ihnen die Untere Jagdbehörde des Landkreises Harz unter der Telefonnummer 03941/5970- 4394 oder -4395 zu Verfügung.

 

Für den Landkreis Harz bestellte Wildschadensschätzer

Herr Klaus Czychon

OT Hessen
Knickstraße 12
38835 Osterwieck
Tel. 039426 86600
(nicht für die Stadt Osterwieck OT Hessen)
 
Herr Harro Anlauf
 
OT Stiege
Lange Straße 42
38899 Oberharz am Brocken
Tel. 039459 71651
(nicht für die Stadt Oberharz am Brocken OT Stiege)
 
 
Änderung der Verordnung zur Durchführung des Landesjagdgesetzes
 

Die Dritte Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Durchführung des Landesjagdgesetzes für Sachsen-Anhalt vom 28. April 2020 ist im GVBl. LSA Nr. 15/2020 am 02.05.2020 veröffentlicht wurden und somit am 03.05.2020 in Kraft getreten.

Wesentliche Neuregelungen sind die differenzierte Aufnahme von Jagdzeiten für die Nilgans und Füchse. Darüber hinaus wird unter Beachtung von waffenrechtlichen Vorschriften die Verwendung von u.a. Nachtsichtvorsatzgeräten auf Langwaffen für die Jagd auf Schwarzwild als Einschränkung des sachlichen Verbotes nach § 19 Abs. 1 Nr. 5 lit. A BJagdG gestattet. Nicht gestattet sind zum Beispiel Infrarotscheinwerfer, da diese als unzulässige Zielbeleuchtung gelten.

Die vollständige Verordnung können Sie hier nachlesen und herunterladen.

 

Als Vorsichtsmaßnahme in der aktuellen Pandemiesituation, zum Schutz der Bevölkerung und um Infektionsketten möglichst zu unterbrechen,

werden Jagdscheine derzeitig nur nach telefonischer Terminvereinbarung

unter der Telefonnummer (03941) 5970-4394 ausgestellt.

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Entscheidung.

 

Jagdausübung unter pandemiebedigten Restriktionen

Gemäß § 18 Abs. 3 der Zweiten Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt vom 24. März 2020 (2. SARS-CoV-2-EindV; GVBl. LSA S. 54) ist das Verlassen der eigenen Wohnung nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Zu diesen triftigen Gründen zählen nach § 18 Abs. 3 Nr. 10 Sport und Bewegung an der frischen Luft (der die Ausübung der Jagd zuzurechnen ist), allerdings ausschließlich alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung.

Zu beachten ist allerdings, dass örtlich weitergehende Einschränkungen möglich sind.

weitere Hinweise:https://lvwa.sachsen-anhalt.de/index.php?id=3597

 

 

Jagdgenossenschaften – Muster für Vertretungsvollmacht gemäß § 14 Abs. 2 Landesjagdgesetz Sachsen-Anhalt (LJagdG LSA)

Im Herbst 2019 ist das 3. Gesetz zur Änderung des Landesjagdgesetzes für Sachsen-Anhalt (LJagdG LSA) in Kraft getreten. Unter anderem wurde in Ergänzung des § 14 Abs. 4 S. 2 LJagdG LSA die Vertretungsvollmacht für Jagdgenossen in den Mitgliederversammlungen vereinfacht. Nunmehr liegt das erforderliche Muster der Obersten Jagdbehörde vor und kann unter folgendem Link aufgerufen werden:

https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/landwirtschaft-umwelt/agrarwirtschaft-laendliche-raeume-fischerei-forst-und-jagdhoheit/forst-und-jagdhoheit/jagdhoheit/

Somit besteht ab 06.03.2020 die Möglichkeit, entweder das vorgegebene Muster oder wie bisher die amtliche Beglaubigung nach § 34 Abs. 1 Verwaltungsverfahrens-gesetz (VwVfG) zu verwenden. Die Verwendung des Musters der Obersten Jagdbehörde wird empfohlen.

 

© Erik Lembke E-Mail