Berücksichtigung von Ernteausfällen aufgrund von Trockenheit oder Feldbränden

Im Jahr 2018 traten in vielen Betrieben erhebliche Ernteverluste aufgrund der anhaltenden Trockenheit oder infolge von Feldbränden auf. Daraus resultiert für viele Betriebe die Problematik, dass zu den üblicherweise erreichten 75 dt/ha Weizen gedüngt wurde, am Ende aber nur 65 dt/ha Weizen geerntet werden konnten. Im jährlichen betrieblichen Nährstoffvergleich (auch Flächenbilanz, Düngebilanz etc.) kann sich daraus ein erheblicher Stickstoffüberschuss ergeben.

Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, sieht die Düngeverordnung (DüV) für „nicht zu vertretende Ernteausfälle“ die Möglichkeit vor Zu- und Abschläge im Nährstoffvergleich zu berücksichtigen. Dies ist mit der zuständigen Behörde abzustimmen. Die Rechtsgrundlage hierfür bildet § 8 Abs. 5 der DüV. Die Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau Sachsen-Anhalt hat dazu ein Merkblatt sowie Berechnungsformular veröffentlicht.

Link zum Merkblatt

Link zum Berechnungsformular

Link zu § 8  DüV

Bei Fragen zur Berücksichtigung von Zu- und Abschlägen für Ernteausfälle steht Ihnen beim Landkreis Harz Frau Pilz-Rieche unter 03941 5970-5781 oder per Email (karolin.pilz-rieche@kreis-hz.de) zur Verfügung.

 

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