BCKategorie 08.09.2016 09:53:24 Uhr | Umwelt

Nationalpark Harz

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Nationalparke dienen hauptsächlich dem Schutz naturnaher Landschaften. Von Naturschutzgebieten unterscheiden sie sich durch die Gliederung in verschiedene Schutzzonen. In Nationalparken gelten deshalb strenge Schutzbestimmungen. Im Landkreis Harz befindet sich der Nationalpark Harz. Die Verwaltung des Nationalparks hat ihren Sitz in Wernigerode.

Ausweisung
1990 (Nationalpark Hochharz), 1994 (Nationalpark Harz),
Fusion zum 1.1.2006

Fläche
24.703 Hektar (ca. 10 % der Gesamtfläche des Harzes)

Höhenlage
Der Nationalpark Harz steigt von seinen Randzonen bei ca. 230 m ü. NHN im Norden bzw. 270 m ü. NHN im Süden bis zum Brocken auf 1.141 m ü. NHN kontinuierlich an.

Vegetationszonen
Der Nationalpark umfasst aufgrund seiner großen Höhendifferenz von mehr als 900 m insgesamt 6 Höhenstufen der Vegetation vom Hügelland hinauf bis auf die Brockenkuppe. Ca. 96 % des Nationalparks sind bewaldet.

Schutzstatus
2003 wurden die beiden Nationalparke Hochharz und Harz von der IUCN (World Conservation Union) auch international als Nationalparke anerkannt (Kategorie II der IUCN-Kategorisierung von Schutzgebieten).

Nationalparke sind rechtsverbindlich festgesetzte, einheitlich zu schützende Gebiete, die großräumig und von besonderer Eigenart sind, sich in einem vom Menschen nicht oder wenig beeinflussten Zustand befinden oder in einem überschaubaren Zeitraum in diesen Zustand entwickelt werden können.

Er ist als FFH-Gebiet gemeldet und zum überwiegenden Teil als Europäisches Vogelschutzgebiet bestätigt.

2005 wurde der Nationalpark Harz in die Europäische Charta für nachhaltigen Tourismus aufgenommen.

(Quelle: www.nationalpark-harz.de)

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