Fazit Umsetzung Handlungskonzept

In den vorherigen Newslettern wurde bereits über die erfolgreiche Beschlussfassung des Handlungskonzepts im Kreistag berichtet. Zum Jahresende möchte das Team des Örtlichen Teilhabemanagements noch ein Fazit über die im Jahr 2020 durchgeführten Maßnahmen ziehen.

Von Saskia Sommer

Als am 5. Februar 2020 der Beschluss im Kreistag gefasst wurde, dass der Landkreis Harz das Handlungskonzept umsetzen soll, war noch nicht klar wie sich dieses besondere Jahr entwickeln würde. Durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist nicht nur das Örtliche Teilhabemanagement, sondern auch die Arbeitsgruppen des Aktionsbündnisses Landkreis Harz inklusiv auf ganz neue und herausfordernde Barrieren gestoßen. Es war nicht mehr möglich sich persönlich in den Arbeitsgruppen zu einer Beratung und einem Austausch über Ziele und Vorhaben zu treffen. Genauso war es nicht möglich sich Barrieren und gute Lösungen vor Ort anzuschauen oder erklären zu lassen.

Trotzdem hat sich niemand entmutigen lassen. Stattdessen wurde kurzfristig umgeplant und Maßnahmen umgesetzt, die auch ohne persönlichen Kontakt angestoßen werden konnten. Die Arbeitsgruppen haben sich per E-Mail oder über Videoportale ausgetauscht und tolle Ergebnisse geliefert.

Zehn Maßnahmen konnten abgeschlossen werden oder befinden sich derzeit in der Umsetzung. Tolle Ergebnisse sind ein Flyer zur Integrationshilfe und mehrere Berichte über Best-Practice. Mit dem Sozialministerium steht das Aktionsbündnis ebenfalls zu zwei Themenbereichen in Austausch, um auf diesem Weg Verbesserungen für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu bewirken.

Für das nächste Jahr stehen auch schon einige Ideen das Handlungskonzept mit Leben zu füllen auf dem Plan. Der jährlich erscheinende Gesundheitswegweiser vom Landkreis Harz soll zum Beispiel noch um Informationen zur Barrierefreiheit von Zahnarztpraxen ergänzt werden.

Wir bedanken uns bei Partnern, Kolleg*innen und besonders dem Aktionsbündnis Landkreis Harz inklusiv für die erfolgreiche Zusammenarbeit, die durch das Corona-Virus doch einige Hürden überwinden musste. Die Gesundheit aller Beteiligten steht natürlich auch für das Team des Örtlichen Teilhabemanagements an erster Stelle, trotzdem freuen wir uns voller Motivation auf die weitere Umsetzung der Maßnahmen aus dem Handlungskonzept im Jahr 2021. Wir wünschen uns und unseren Partnern die Möglichkeit im neuen Jahr weiterhin bei der Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigen viele und große Schritte hin zur Inklusion zu machen.

© Almut Hartung E-Mail

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