BCKategorie 08.09.2016 09:53:24 Uhr | Presseinfos

Projektträgerversammlung informierte über Aspekte

Im Rahmen der Erarbeitung einer regionalen Arbeitsmarktstrategie wurde durch den Fachbereich Strategie und Steuerung des Landkreises Harz am 2. Dezember eine Projektträgerversammlung durchgeführt. Unter Leitung des Fachbereichsleiters Dirk Michelmann und der Regionalen Koordinatorin Nadine Albrecht wurden potenzielle Projektträger des Landkreises Harz, darunter Kommunen, Vereine und Bildungsträger, über die Aspekte der Regionalisierung des Arbeitsmarktes informiert.

Grundlage der Regionalisierung des Arbeitsmarktes ist die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt und den Landkreisen sowie die ESF-Landesrichtlinie „Zielgruppen- und Beschäftigungsförderung“. Mit dieser Richtlinie fördert das Land mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) Vorhaben zur Vermeidung beruflicher und gesellschaftlicher Ausgrenzung sowie für die berufliche Integration von bestimmten, am Arbeitsmarkt benachteiligten Personen. Damit ist das Ziel verbunden, zur Lösung struktureller Probleme auf dem Arbeitsmarkt des Landkreises Harz beizutragen.

Den Projektträgern wurden die allgemeinen und besonderen Regularien sowie die Förderbereiche der ESF – Landesrichtlinie vorgestellt. Zu den Förderbereichen zählen die Projekte „Aktive Eingliederung“, „Familien stärken – Perspektiven eröffnen“, „STABIL“ und „Jobperspektive 58+“. In einem zweistufigen Förderverfahren wählt der Regionale Arbeitskreis zunächst die zu fördernden Projekte aus den eingreichten Vorschlägen aus. Danach werden die Projektträger zur formgebundenen Antragsstellung bei der Investitionsbank aufgefordert.

Derzeit erarbeitet der Landkreis Harz gemeinsam mit der Agentur für Arbeit und der KoBa Harz die Antragsstellung über die „Gewährung von Zuwendungen im Rahmen des Landesprogrammes Regionales Übergangsmanagement (RÜMSA)“, das ebenfalls aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes gefördert wird. Mit dem Landesprogramm sollen Arbeitsbündnisse auf der Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte dabei unterstützt werden, die Übergänge von der Schule über die berufliche Ausbildung in den Beruf dauerhaft so zu gestalten, dass Jugendliche nach der Schule ohne Umwege und Brüche eine berufliche Ausbildung beginnen und diese erfolgreich abschließen. In diesem Rahmen kann der Landkreis ein regionales Förderbudget beantragen und auf der Grundlage von Ideenwettbewerben Projektkonzepte auswählen und zur Förderung vorschlagen. Der Landkreis wird hier im kommenden Jahr rechtzeitig auf potenzielle Projektträger zugehen und über das Verfahren gesondert informieren.

Wichtige Voraussetzungen für die regionale Ausgestaltung der Förderungen sind mit der Bildung eines Regionalen Arbeitskreis und dem Einsatz einer Regionalen Koordinatorin im Oktober geschaffen worden. Für Rückfragen oder weitere Informationen können sich Interessenten mit Nadine Albrecht, der Regionalen Koordinatorin des Landkreises Harz, telefonisch: 03941/59 70 15 05 und per E-Mail: nadine.albrecht@kreis-hz.de in Verbindung setzen.

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