BCKategorie 08.09.2016 09:53:24 Uhr | Presseinfos

Zuhause im Harz - Die Erfolgsgeschichten gehen weiter

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Übersetzerin Grit Kamann-Selbach und ihr Mann Harald Selbach, Überlebenstrainer René Golz mit seiner Partnerin Alexandra Boschke sowie „Harzhexe“ und Kartenlegerin Corinna Rasche haben eines gemeinsam: Sie sind zuhause im Harz und haben mit Anja Ulrich von der Willkommensagentur „Zuhause im Harz“ über ihre persönlichen Erfolgsgeschichten gesprochen.

Grit Kamann-Selbach ist Alt-Wernigeröderin und überzeugte Rückkehrerin. Nach fünf Jahren Studium und Arbeit in Magdeburg und Düsseldorf ist die 35-Jährige 2009 in ihre Heimatstadt Wernigerode zurückgekehrt. Ihren Mann Harald, der ursprünglich aus dem Rheinland stammt, hat sie gleich mitgebracht. Kennengelernt haben sich die beiden im Rheinland, geheiratet wurde aber im Wernigeröder Rathaus, obwohl beide zum damaligen Zeitpunkt noch im bergischen Land lebten. Grit Kamann-Selbach gibt zu, dass sie sich am Rhein nie wirklich heimisch gefühlt hat und der Rückkehrwunsch immer allgegenwärtig war. „Mein Herz ist immer in der Heimat geblieben“, bringt die Rückkehrerin es auf den Punkt. Ihrem Mann hat bereits ein einziger Besuch in Wernigerode gereicht, um sich in die Region und besonders in die Landschaft zu verlieben. Zum Abschalten vom Alltag machen die beiden an den Wochenenden oft „Kurzurlaub“ im Harz und entdecken somit ihre alte und neue Heimat stetig neu. „Wir sind immer wieder überrascht, was der Harz so zu bieten hat“, fasst das Ehepaar die Erfahrungen zusammen.

René Golz, der gebürtig aus Halle stammt und 16 Jahre mit seiner Familie in Südspanien lebte, hat die Region bei einem Urlaub im Harz für sich entdeckt. Im beschaulichen Ort Benneckenstein hat er nun sein Stückchen Freiheit gefunden. Im März letzten Jahres ist Golz zusammen mit seiner Partnerin Alexandra Boschke und einer der beiden Töchter in ein Haus am Ortsrand gezogen. Aufsehen erregt René Golz mit seinem ungewöhnlichen Beruf: Er ist Überlebenstrainer. Menschen aus ganz Deutschland kommen an den Wochenenden in den Harz, um zusammen mit ihm in einem vom Forstbetrieb Oberharz gepachteten Wald unvergessliche Stunden in der Natur zu erleben. Feuermachen ohne Streichholz gehört ebenso dazu wie Würmer essen oder Schlafen unter freiem Himmel. „Der Harz ist einfach ideal für meine Survivalkurse. Viele nehmen weite Wege auf sich, um das einmal zu erleben“, schwärmt Golz und fügt zufrieden hinzu: „Ich habe mein Stückchen Freiheit hier im Harz gefunden. Woanders wird man gelebt, hier kann ich leben und mich entfalten“.

Ebenfalls einen außergewöhnlichen Beruf hat Corinna Rasche: Sie ist seit über 10 Jahren als selbstständige Kartenlegerin tätig und hat sich als „Harzhexe“ längst einen Namen gemacht. Bereits mit 6 Jahren sah die ehemalige Staßfurterin beim Rommé Bilder in ihren Karten, die die Zukunft voraussagten. Dass sie als selbstständige Kartenlegerin in den sagenhaften Harz gehört, wurde ihr schnell klar und so lebt die „Harzhexe“ heute zusammen mit ihrem Lebenspartner in Gernrode. Dort berät sie in der eigenen Hexenstube zahlreiche Kunden bundesweit und sogar über die Landesgrenzen hinaus: Selbst für Kunden aus Norwegen und Belgien legt sie am Telefon die Karten. Wenn Corinna Rasche nicht gerade in ihrer Hexenstube die Zukunft vorhersieht, hält sie sich – wie es sich für eine Hexe gehört – am liebsten in den Wäldern der Region auf und genießt die Natur des Harzes.

Sind Sie auch in den Landkreis Harz (zurück)gekommen und möchten Ihre persönliche Erfolgsgeschichte erzählen? Dann können Sie sich bei Anja Ulrich telefonisch: 03941/59 70 59 05 oder per E-Mail: zuhause-im-harz@kreis-hz.de melden. Weitere Erfolgsgeschichten finden Sie übrigens in der Rubrik „Erfolgsgeschichten“ auf www.zuhause-im-harz.de.

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