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BCKategorie 08.09.2016 09:53:24 Uhr | Sozialamt

BAföG - Bundesausbildungsförderungsgesetz

Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) - Kurzinformation "Schüler- BAföG" (Stand 08/2016)

Zuständig für die Bewilligung der Ausbildungsförderung nach BAföG für Schüler ist im Regelfall das Amt für Ausbildungsförderung des Landkreises, in dem die Eltern ihren Hauptwohnsitz haben, unabhängig vom Schulstandort oder der Wohnung des Auszubildenden.

Für Studenten ist das Deutsche Studentenwerk an der jeweiligen Universität, Hochschule oder Fachhochschule zuständig.

Anspruch auf Leistungen nach dem BAföG besteht im Rahmen dieses Gesetzes von dem Monat an, in welchem die Ausbildung beginnt und der Förderantrag beim Amt für Ausbildungsförderung vorliegt. Anspruch besteht nur für Vollzeitausbildungen, wenn der Ausbildungsabschnitt mindestens ein Schuljahr dauert. Die Ausbildung muss vor Vollendung des 30. Lebensjahres aufgenommen werden. Betriebliche oder überbetriebliche Ausbildung - so genannte Ausbildungen im dualen System - können nach dem BAföG nicht gefördert werden, eventuell besteht ein Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe (Beantragung bei der Agentur für Arbeit).

Zur Anspruchswahrung genügt zunächst die Einreichung des Formblatts 1, hilfsweise auch ein formloser Antrag. Die restlichen Unterlagen und Nachweise können später nachgereicht werden. Eine Entscheidung ist jedoch erst nach Vorliegen des vollständigen amtlichen Antrages möglich.
Für einen neuen Bewilligungszeitraum (BWZ) desselben Ausbildungsabschnittes wird ohne Unterbrechung geleistet, wenn der Wiederholungsantrag im Wesentlichen vollständig zwei Kalendermonate vor Ablauf des BWZ gestellt wurde und die erforderlichen Nachweise beigefügt wurden.

Die Bearbeitungszeit beträgt aus verfahrenstechnischen Gründen im Normalfall 4 bis 8 Wochen, gerechnet von dem Zeitpunkt, wo der Antrag vollständig vorliegt.

Der Bewilligungszeitraum (BWZ) umfasst in der Regel ein Schuljahr. Der BWZ beginnt ab dem Monat, von dem ein Anspruch besteht und endet mit dem gesetzlichen Schuljahresende, bei Ausbildungsende mit dem Monat, in dem der letzte Schul- bzw. Prüfungstag ist.Die aktuellen Bedarfssätze gemäß § 12 und 13 BAföG entnehmen Sie bitte der angefügten pdf-Datei.

Schüler der allgemeinbildenden Schulen, Berufsfachschulen und Fachschulen erhalten die Förderung zu 100 % als nicht rückzahlbaren Zuschuss.

Die tatsächliche Höhe des Förderbetrages ist abhängig vom Einkommen und Vermögens des Auszubildenden im BWZ, vom Einkommen des Ehegatten/ eingetragenen Lebenspartner und (im Regelfall) vom Elterneinkommen im vorletzten Kalenderjahr vor Beginn des BWZ. Der Förderbetrag kann folglich, sofern dem Grunde nach ein Anspruch besteht, der Höhe nach unter dem maßgeblichen Bedarfssatz liegen.

Auszubildende mit Kindern können einen Kinderbetreuungszuschlag zum Bedarf erhalten. Dieser beträgt für das erste Kind monatlich 130,00 Euro€ und für jedes weitere Kind 130,00 Euro€.

Anspruch auf Kranken- und Pflegeversicherungszuschuss haben Auszubildende, soweit sie ausschließlich selbst beitragspflichtig versichert sind und ihre Beiträge selbst entrichten.

Kosten für Schulgeld, Arbeits- und Unterrichtsmaterialien sowie Fahrgeld sind in den Bedarfsätzen bereits enthalten und können nicht erstattet werden.

Weitere Informationen können Sie im Internet nachlesen unter www.bafög.de.
Sie Ihren BAföG-Antrag und auch den AFBG-Antrag online stellen unter folgender Adresse www.bafoeg-sachsen-anhalt.de.

Die entsprechenden Anträge werden in den Bürgerbüros ausgegeben und entgegengenommen.

Für ein persönliches Beratungsgespräch stehen die Mitarbeiter des Amtes für Ausbildungsförderung des Landkreises Harz in Halberstadt, Schwanebecker Straße 14 zu den bekannten Öffnungszeiten der Kreisverwaltung zur Verfügung.

Kontaktmöglichkeit:

Telefon: 03941/59 70 11 30, 03941/59 70 11 31, 03941/59 70 11 50, 03941/59 70 11 54, 03941/59 70 11 90, 03941/59 70 11 51
Fax: 03941/59 70 11 74
E-Mail: sozialamt@kreis-hz.de

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Informationen zum AFBG 2016.pdf
0.2 MB
Neue Bedarfssätze BAföG ab Aug.2016.pdf
66 KB

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