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Förderung des Ehrenamtes im Brand- und Katastrophenschutz Landkreis Harz bereitet Einführung der „Blaulichtkarte“ vor

Sie soll das Engagement im Brand- und Katastrophenschutz würdigen, eine Anerkennung für die jungen und erfahrenen Mitstreiter sein und das Ehrenamt bei Feuerwehr, THW und anderen Hilfsorganisationen stärken: die Blaulichtkarte für den Landkreis Harz.

Nach dem Beschluss des Kreistages im Frühjahr zur Einführung einer Ehrenamtskarte für  Feuerwehrleute und andere Mitglieder von sogenannten Blaulicht-Organisationen, beginnt der Landkreis nun mit der Umsetzung. Im Sachgebiet Brand- und Katastrophenschutz laufen die Fäden für das Projekt zusammen. Eine Arbeitsgruppe begleitet den gesamten Prozess – von der Idee, über die Partnersuche bis hin zur Verteilung an die Hilfsorganisationen.

Die Blaulichtkarte soll allen aktiven sowie ehemaligen ehrenamtlichen Einsatzkräften von Freiwilligen Feuerwehren, Technischem Hilfswerk und anderen Hilfsorganisationen wie DRK, Malteser oder DLRG im Landkreis Harz zur Verfügung stehen und Vergünstigungen im Freizeit-, Kultur- oder Bildungsbereich ermöglichen. Auch Kinder und Jugendliche, die in den genannten Organisationen Mitglieder sind, sollen von der Blaulichtkarte profitieren.

Um Vergünstigungen möglich zu machen, geht der Landkreis Harz auf Partnersuche, wie Klaus Bendixen, Ordnungsamtsleiter beim Landkreis Harz, berichtet. „Dabei sind wir auf die Unterstützung der aktiven Kräfte angewiesen“, betont er. „Wir möchten wissen, was sich die Ehrenamtler wünschen und wie wir die Angebote in Verbindung mit der Ehrenamtskarte gestalten können.“ Außerdem freue man sich, wenn sich Unternehmen, Freizeit-Einrichtungen oder andere Institutionen im Harzkreis beim Sachgebiet als Partner melden. Dazu wird der Landkreis auch noch gezielt auf potenzielle Mitstreiter zugehen.

„Wir senden mit der Einführung der Blaulichtkarte ein wichtiges Signal an die rund 4 000 Einsatzkräfte im Brand- und Katastrophenschutz hier im Harz“, sagt Landrat Thomas Balcerowski. „Es geht um Anerkennung und einen Dank an alle, die sich in ihrer Freizeit für das Wohl anderer einsetzen.“ Die Blaulichtkarte solle das Ehrenamt obendrein attraktiver machen – die Hilfsorganisationen seien auf weitere Mitglieder angewiesen. „Die Unwetter-, Waldbrand- und Hochwasserereignisse der vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig die Einsatzbereitschaft im Brand- und Katastrophenschutz ist“, betont der Landrat. „Ohne die ehrenamtlichen Helfer läuft es nicht!“

Wer Ideen, Anregungen oder Wünsche zur Blaulichtkarte an den Landkreis Harz richten möchte, meldet sich bei der Projektgruppe per E-Mail an blaulichtkarte@kreis-hz.de.