Handlungskonzept zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beschlossen

17.03.2020

Am 5. Februar beauftragte der Kreistag des Landkreises Landrat Martin Skiebe mit der Verwirklichung eines Handlungskonzepts zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Das Handlungskonzept enthält 29 Maßnahmen aus den Lebensbereichen Arbeit und Beschäftigung, Barrierefreiheit und Mobilität, Gesundheit und Pflege, Kultur und Freizeit sowie Wohnen.  Diese werden bereits seit dem letzten Jahr durch die Kreisverwaltung, das Örtliche Teilhabemanagement und die Arbeitsgruppen des Aktionsbündnisses „Landkreis Harz inklusiv“ umgesetzt .

Ausgehend vom Entwurf des Aktionsbündnisses „Landkreis Harz inklusiv“ aus dem Jahr 2018 entstand unter Federführung des Örtlichen Teilhabemanagements im Jahr 2019 das Handlungskonzept, das den Kreistagsmitgliedern im Dezember vorgestellt und anschließend in allen Ausschüssen des Kreistags diskutiert wurde. Nun folgte der Beschluss, der den Landrat mit der Umsetzung beauftragt.

Das Handlungskonzept bildet die Grundlage für die Umsetzung der UN-Behinderten-rechtskonvention aus dem Jahre 2009. Es soll Inklusion auf den Weg bringen und die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen mit geeigneten und auf die Situation im Landkreis Harz zugeschnittenen Maßnahmen verbessern. Die Erarbeitung, Umsetzung und Fortschreibung eines solchen Konzepts ist die zentrale Aufgabe des Projekts Örtliches Teilhabemanagement. Entsprechend stolz sind die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Projekts über die Erreichung dieses Meilensteins. „Wir werden das Handlungskonzept in den nächsten Wochen an die Vorgaben des Kreistags anpassen, sodass voraussichtlich im Herbst 2020 eine fertige Druckversion vorliegen wird.“, meint Saskia Sommer vom Örtlichen Teilhabemanagement. „Für das nächste Jahr ist auch eine Version in Leichter Sprache geplant.“

Nachtrag: Das Handlungskonzept zum Nachlesen finden Sie hier.

© Almut Hartung E-Mail

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