BCKategorie 08.09.2016 09:53:24 Uhr | Presseinfos

Erste feierliche Übergabe der Einbürgerungsurkunden 2015

Landrat Martin Skiebe hieß die zehn neuen Kreisbürger im Landkreis Harz herzlich willkommen.

Erstmals in diesem Jahr begrüßte der Landkreis Harz am 21. April zehn neue Kreisbürgerinnen und Kreisbürger. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie überreichte Landrat Martin Skiebe die Einbürgerungsurkunden an die fünf Frauen und fünf Männer, die zusammen mit ihren Familien und Freunden in die Kreisverwaltung gekommen sind.

In seinen Begrüßungsworten zeigte sich Landrat Martin Skiebe erfreut über die Entscheidung der Ehrengäste, im Landkreis Harz leben zu wollen und diesen mit ihren verschiedenen Kulturen zu bereichern. Er ermutigte sie, als Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland sowohl die damit verbundenen Rechte als auch Pflichten wahrzunehmen und sich als Teil der Gemeinschaft im Harzkreis einzu-bringen.

Die neuen Kreisbürger stammen ursprünglich aus der Türkei, Kroatien, Tansania, Vietnam und Syrien und leben heute in Halberstadt, Quedlinburg, Neinstedt und Wernigerode.

Bereits in Deutschland geboren und aufgewachsen ist Nihal Damar, deren familiäre Wurzeln in der Türkei liegen. In Baden-Württemberg geboren lebt sie nach dem Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife gegenwärtig in Halberstadt und studiert Verwaltungsökonomie.
Der gelernte Maschinenschlosser Božo Drača hat bis 2003 in Kroatien gelebt und gearbeitet, bevor er 2003 nach Deutschland kam und seine Frau geheiratet hat. 2005 hat er sich als Fliesenleger selbst-ständig gemacht und lebt in Quedlinburg.
Aus Tansania kam Bernard Amos Mwasajone 1988 nach Deutschland. Der ausgebildete Diakon ist seit 1991 im Diakonissen-Mutterhaus Cecilienstift in Halberstadt tätig und lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in Neinstedt.
In Wernigerode geboren ist die gebürtige Vietnamesin Thị Minh Hằng Nguyễn. Sie ging in Halberstadt zur Schule und hat dort erfolgreich ihr Abitur gemacht. Seit 2014 studiert die junge Frau Japanologie in Leipzig.
Sechsfachen Grund zur Freude hatte am Montag Familie Rashid. In Syrien geboren kamen die sechs jungen Frauen und Männer 2002 mit ihren Eltern über das Asylverfahren nach Deutschland. Die Ge-schwister Ahmed, Mahyan und Rewan gehen in Wernigerode und Böhnshausen zur Schule und möchten nach dem Realschulabschluss beziehungsweise Abitur das Fachabitur oder eine Ausbildung machen. Die Geschwister leben mit ihrer Familie in Wernigerode. Genau wie ihre Cousinen Najber und Nasrin sowie ihr Cousin Sharvan. Mit Kenntnissen in fünf Sprachen besitzt Najber ein START-Stipendium für engagierte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund und möchte nach dem Abitur Jura studieren. Ihre Geschwister Nasrin und Sharvan gehen in Wernigerode zur Schule und streben einen (erweiterten) Realschulabschluss an.

Zurück