Kusch, Polykarp

Polykarp Kusch wurde in Blankenburg am 26. Januar 1911 geboren und ging mit seiner Familie 1912 in die USA. Dort erwarb er 1931 seinen Bachelor am Case Institute für Technology und 1933 seinen Master an der Uni Illinois. Im Jahre 1936 promovierte er dort zum Thema aus dem Bereich „optische Molekülspektroskopie. Assistent an der Uni Minnesota wurde er 1936 und beschäftigte sich mit dem Massenspektrometer. War Entwicklungsingenieur und Forscher und wurde 1952- 1960 Direktor des Strahlungslabors der Columbia Universität. Dort arbeitete er an der magnetischen Kernspinresonanz und bei weitergehenden Versuchsreihen zur Bestimmung des magnetischen Moments des Elektrons an Natrium, Gallium- und Indium-Atomen ergaben sich Abweichungen vom theoretischen Wert. Mit Willi Eugene Lamb erhielt er 1955 den Nobelpreis für diese Entdeckung. Für die Quanten-elektrodynamik bedeutete diese Entdeckung den Durchbruch zu einer breiten Anerkennung. An der Uni von Texas in Dallas wurde er 1972 Professor, wo er ab 1982 Professor Emeritus war. Polykarp Kusch starb am 20. März 1993 in Dallas.

 

© Matthias Meissner E-Mail

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