Rimpau, Wilhelm

Wilhelm Rimpau wurde in Schlanstedt am 29. August 1842 geboren. Er besuchte das Braunschweiger Gymnasium und beendete 1861 eine Landwirtschaftslehre. Bis 1864 studierte er Volkswirtschaft und Naturwissenschaften in Berlin und Bonn. Nach einer Englandreise übernahm er 1865 das Famileingut auf Burg Schlanstedt. Rimpau bemühte sich moderne Technik und Wissenschaft in die Landwirtschaft einzubringen  und war als Züchter verbesserter Getreidesorten sehr erfolgreich, wobei er wohl unwissentlich die Erkenntnisse von G. Mendel neu entdeckte. Er war Mitbegründer der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG). Von der Uni Halle wurde ihm 1894 die Ehrendoktorwürde verliehen, da er ja auch als „Vater der deutschen Pflanzenzüchtung“ bezeichnet wurde, wegen seiner Tricitalen-Roggen/Weizen-Bastardzüchtungen. Im Landeshauptarchiv befindet sich ein wesentlicher Teil seines schriftlichen Nachlasses als Depositum. Am 20. Mai 1903 verstarb Rimpau in Woltersdorf in Pommern.  

 

© Matthias Meissner E-Mail

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