Bauprojekte im Landkreis: Rund 35,4 Millionen aus dem Infrastrukturförderprogramm des Bundes sind verplant
Schulsanierungen, Brückenerneuerungen, Kreisstraßen: 21 Bauprojekte mit einem Investitionsvolumen von rund 35,4 Millionen hat der Kreistag auf seiner Februar-Sitzung einstimmig beschlossen. Die Umsetzung soll möglichst zeitnah beginnen.
Größter Einzelposten der Investitionsliste ist die Sanierung des Käthe-Kollwitz des Gymnasiums Halberstadt: 8,5 Millionen Euro sind veranschlagt, dabei kommen 7,6 Millionen aus dem Infrastruktur-Sondervermögen und weitere 900 000 Euro aus der Öffizienz-Förderung des Bundes.
In Wernigerode soll ein lange gehegtes Hochbauvorhaben des Landkreises nun Wirklichkeit werden: die Sanierung des Gymnasiums am Standort Heltauer Platz mit aktuell 267 Schülern. Geplante Kosten für die Arbeiten am „Haus Raabe“: rund 6,3 Millionen Euro.
Die desolate Kreisstraße K 1357 im Unterharz wird voraussichtlich ab Sommer zur Baustelle. Für zwei Millionen Euro wird ein Teil der Ortslage Silberhütte bis zur Kreuzung mit der L 235 bei Neudorf auf einer Länge von 2,2 Kilometer unter Vollsperrung saniert und dabei auf 6 Meter verbreitert.
4,5 Millionen Euro wird das aufwendigstes Tiefbauprojekt kosten: die Erneuerung der Bode-Stützwand an der Kreisstraße K 1349 bei Neuwerk. Das 320 Meter lange Bauwerk entsteht wegen seines ungenügenden Zustandes als Ersatzneubau in zweijähriger Bauzeit ab 2027 neu.


