Koordinierungsstelle für Migration und Ehrenamt vertieft Austausch zu Antirassismusarbeit

Mehrere Personen sitzen an Tischen in einem Schulungsraum

Am 5. November 2025 lud die Koordinierungsstelle für Migration und Ehrenamt des Sozialamtes Landkreises Harz zu einer Folgeveranstaltung des Projektes „AntiRaktiv“ ein - dieses Mal mit zusätzlicher Verstärkung der Antidiskriminierungsstelle „Entknoten“. Bereits im April diesen Jahres hatten die Projektmitarbeitenden ihre Arbeit im Landkreis vorgestellt. Ziel der nun stattgefundenen Folgeveranstaltung war es, die Themen community-basierte Antirassismusarbeit, Beratung im Umgang mit (Alltags-)Rassismus sowie Empowerment und nachhaltige Vernetzung weiter zu vertiefen.

Das Projekt „AntiRaktiv“ ist ein Projekt des Landesnetzwerkes Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V. und setzt sich für eine starke, solidarische Gemeinschaft im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung ein. Im Mittelpunkt steht dabei, Anlauf- und Beratungsstellen im Osten Deutschlands aufzubauen und zu professionalisieren und somit Betroffene in einem geschützten, kostenfreien und mehrsprachigen Rahmen zu stärken und zu beraten.

Eine besondere Bereicherung für den Fachaustausch war die Teilnahme der Antidiskriminierungsstelle des Projektes „Entknoten“, deren Mitarbeitende ihre vielfältigen Erfahrungen aus der täglichen Beratungsarbeit einbrachten. Die Beratenden von „Entknoten“ - ebenfalls angedockt an das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V. - unterstützen Menschen, die von Rassismus betroffen sind bei Fragen rund um Diskriminierung, Recht und Empowerment – ebenfalls kostenfrei, vertraulich und in mehreren Sprachen. Durch ihre praxisnahen Einblicke konnten zahlreiche aktuelle Beispiele in die Diskussion einfließen und neue Perspektiven eröffnet werden.

An der Veranstaltung nahmen haupt- und ehrenamtlich Engagierte aus dem Netzwerk für Migration und Ehrenamt sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger teil. In einer offenen und konstruktiven Atmosphäre fand ein intensiver Austausch zu verschiedenen Aspekten des (Alltags-)Rassismus statt.

Die Rückmeldungen zur Veranstaltung waren durchweg positiv. Der Austausch wurde als anregend und perspektivenerweiternd wahrgenommen – ein deutliches Zeichen für das gemeinsame Engagement im Landkreis, Rassismus entschieden entgegenzutreten und Betroffene nachhaltig zu unterstützen.