Was müssen Gastronomen beachten?

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um am Modellprojekt teilnehmen zu können?

Für eine Teilnahme an dem Modellprojekt sind folgende Voraussetzungen durch einen Gastronomiebetrieb zu erfüllen:

  • Es muss die Möglichkeit bestehen, eine Bewirtung von Gästen im Außenbereich eines Lokals oder eines Beherbergungsbetriebes durchzuführen. Eine Öffnung der Innenbereiche (bis auf Sanitäreinrichtungen) bzw. eine Bewirtung in geschlossenen Zelten ist nicht zulässig.
  • Es muss eine effektive Zutrittskontrolle sichergestellt werden. Hierzu ist sich durch die Gäste ein maximal 24 Stunden alter negativer SARS-CoV-2-Testnachweis vorzulegen. Dies kann digital über die  App „PassGo Einlasspunkt“ oder durch ein vom Testzentrum ausgegebenen Testnachweis erfolgen. Die App kann über den Apple App Store (für Geräte mit iOS) oder über den Google Play Store (für Geräte mit Android) bezogen werden. Eventuell hierdurch entstehende Kosten sind durch den Gastronomen zu tragen.
  • Es muss eine Kontakterfassung zum Zweck der kurzfristigen und vollständigen Kontaktnachverfolgung durch das Gesundheitsamt durch ein digitales System sichergestellt werden. Hierzu können Apps, die das sicherstellen, wie zum Beispiel "e-guest" oder „Luca“ genutzt werden. Beide Apps können über den Apple App Store (für Geräte mit iOS) oder über den Google Play Store (für Geräte mit Android) bezogen werden. Eventuell hierdurch entstehende Kosten sind durch den Gastronomen zu tragen.
  • Der Inhaber oder Betreiber der Gastronomie hat die Teilnahme an dem Modellprojekt bei der Einheitsgemeinde (Ordnungsamt/Gewerbeamt) anzuzeigen.

 

Was ist noch zu beachten?

  • Es gelten die allgemeinen Hygienebestimmungen aus der 11. SARS-CoV-2-EindV insbesondere hinsichtlich der Erstellung eines Hygienekonzepts entsprechend den Festlegungen der Fach- und Berufsverbände, der Kontaktbeschränkungen (maximal 1 Hausstand zuzüglich einer Person über 14 Jahren), der Abstandsregelung, der Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nase-Schutzes etc. unverändert fort.
  • Es muss gewährleistet sein, dass das am Modellprojekt teilnehmende Lokal am Eingang oder auf andere geeignete Weise deutlich auf die Pflicht des Testnachweises hinweist.
  • Weiterhin trägt der Inhaber oder Betreiber die Verantwortung für die geforderten technischen Voraussetzungen zur Teilnahme am Modellprojekt.
  • Bei fehlendem Testnachweis ist der Zutritt zu verwehren und gegebenenfalls unverzüglich ein Hausverbot zu erteilen.
  • Es ist den Vorgaben aus der infektionshygienischen Stellungnahme des Gesundheitsamtes des Landkreises Harzes vom 01.04.2021 Rechnung zu tragen.

 

Müssen die Arbeitnehmer in den teilnehmenden Gastronomiebetrieben auch getestet werden?

Ja. Im Rahmen der Teilnahme von Gastronomiebetrieben am Modellprojekt werden mindestens 2 Testungen pro Woche pro Mitarbeiter verlangt.

Wird die Einhaltung der Bedingungen für das Modellprojekt kontrolliert?

Ja. Es wird sich vorbehalten, stichprobenartige Kontrollen durchzuführen. Sollten im Rahmen der Kontrolle Verstöße gegen die für die Teilnahme am Modellprojekt zu erfüllenden Voraussetzungen (z.B. keine Einlasskontrollen, keine Kontaktnachverfolgung) oder gegen die in der 11. SARS-CoV-2-EindV geregelten allgemeinen Vorschriften festgestellt werden, kann dem betroffenen Gastronomiebetrieb die weitere Teilnahme am Modellprojekt untersagt werden.

Wann geht es los?

Der Landkreis hat die Genehmigung vom Land mit dem Modellprojekt am 09.04.2021 zu starten. Das Modellprojekt läuft bis zum 30.04.2021.

Welche Auswirkungen haben die Inzidenzen auf den Projektverlauf?

Das Modellprojekt wird nicht starten, falls an dem Tag des Projektbeginns die Rate der Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in der Stadt bzw. der Gemeinde, zu der das Projektgebiet gehört, den Wert von 200 je 100 000 Einwohner überschritten hat. Weiterhin kann das Projekt vorzeitig beendet werden, wenn während der Projektphase der Inzidenzwert im Landkreis Harz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen kumulativ einen Wert von 200 je 100 000 Einwohner übersteigt.

 

 

© Julia Heinrich E-Mail