Vogelgrippe im Landkreis Harz: Schutz- und Überwachungsgebiete festgelegt

Im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Vogelgrippe im Osterwiecker Ortsteil Bühne hat der Landkreis Harz ein Schutz- und ein Überwachungsgebiet festgelegt. Diese sollen erhöhte Vorsichtsmaßnahmen im betroffenen Umkreis sicherstellen und eine weitere Verschleppung des H5N1-Virus verhindern.

Um das betroffene Gebiet der Geflügelmastanlage verläuft eine Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern. Geflügelhalter, die innerhalb dieses Radius liegen, dürfen sowohl lebende Tiere, als auch Erzeugnisse (wie Geflügelfleisch oder Eier) und tierische Nebenprodukte (wie verendete Tiere) weder verkaufen noch anderweitig in Verkehr bringen. Geflügelbetriebe müssen zusätzliche Überwachungs- und Biosicherheitsmaßnahmen ergreifen. Betroffen hiervon sind folgende

Orte:

  • Bühne
  • Rhoden
  • Rimbeck
  • Hoppenstedt
  • Wülperode
  • Wülperode/ OT Suderode
  • Stötterlingen
  • Lüttgenrode, nördlich der Straße Siedlung
  • Gewerbegebiet Osterwieck, Hoppenstedter Straße

Kartenansicht der drei Kilometer Schutzzone

 

Innerhalb der Überwachungszone mit einem Radius von zehn Kilometern um den Ausbruchsbetrieb, welche am Rand der Schutzzone beginnt, müssen Geflügelbestände fortlaufend überwacht werden. Dies betrifft die Ortschaften:

  • Osterode am Fallstein
  • Veltheim
  • Hessen
  • Deersheim
  • Stadt Osterwieck
  • Berßel
  • Schauen
  • Stapelburg
  • Abbenrode
  • Göddeckenrode

 

Kartenansicht der zehn Kilometer Überwachungszone:

Für Bürger und Geflügelhalter in den betroffenen Schutz- und Überwachungszonen wurde ein Bürgertelefon bei der Stadt Osterwieck eingerichtet. Dieses ist unter 039421 7933-04 erreichbar.

Alle Halter von Geflügel im Landkreis Harz sind aufgefordert, die bekannten Hygiene- und Biosicherheitsmaßnahmen in ihren Tierhaltungen einzuhalten, um einen Eintrag des Influenzavirus in die Geflügelbestände zu vermeiden. Wer seine Tierhaltung bisher noch nicht beim Veterinäramt angemeldet hat, wird gebeten, dies schnellstmöglich nachzuholen.

Bürger und Geflügelhalter, die kranke beziehungsweise tote Wildvögel oder Geflügel vorfinden, wenden sich bitte umgehend an das Veterinäramt des Landkreises Harz:

Telefonisch unter 03941 5970-4496 oder per E-Mail an .