BCKategorie 08.09.2016 09:53:24 Uhr | Presseinfos

Klimaschutz stand im Mittelpunkt eines Arbeitstreffens in Osterwieck

Anfang April trafen sich Vertreter der vier energetischen Modellregionen – Harz, Mansfeld-Südharz, Altmark sowie die Energieavantgarde Anhalt – im Energieberatungszentrum Osterwieck zum 4. Arbeitstreffen mit Geschäftsführer Marco Mühlstein und Ullrich Peickert, Fachbereichsleiter der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt (LENA).

Die vier energetischen Modellregionen könnten unterschiedlicher nicht sein, jedoch verbindet sie das gemeinsame Ziel, den Klimaschutz als eines der wichtigsten Zukunftsthemen zu entwickeln und dabei alle Möglichkeiten zu nutzen, die Bevölkerung stärker einzubinden. Das jedoch gelingt nur mit einer guten Öffentlichkeitsarbeit. Eigens zu diesem Thema war Björn Kulp, Kommunikationstrainer, Werbefachmann und Coach aus Berlin, eingeladen worden. Er erörterte gemeinsam mit den Anwesenden die spannende Frage, wie man die Bürger noch besser erreichen kann, um sie über Möglichkeiten des Klimaschutzes zu informieren, überhaupt für das Thema zu interessieren und zum Mitmachen zu bewegen.

Gemeinsame Aktionen der Modellregionen wurden geplant sowie Ergebnisse der gerade abgeschlossenen und vom Land Sachsen-Anhalt geförderten Klimaschutzprojekte diskutiert. Im Landkreis Harz wurden Machbarkeitsstudien zur Umrüstung der Straßenbeleuchtung sowie zur energetischen Sanierung denkmalgeschützter Gebäude in Osterwieck erarbeitet. Beide Studien sollen die Grundlage für die Umsetzung bieten sowie als Modell für vergleichbare Vorhaben dienen.

Auf großes Interesse der Teilnehmenden stieß das Konzept des Energieberatungszentrums Osterwieck mit seinem Netzwerk als regionaler Partner für Unternehmen, Kommunen und Bürger. Auch dazu wurden Erfahrungen ausgetauscht und diskutiert, wie ein ähnliches Projekt in anderen Modellregionen initiiert werden könnte.

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