Inklusives Kulturfest in der Zora
Vielfalt.Leben.Kultur: Inklusives Kulturfest setzt Zeichen für gelebte Vielfalt
Ein Tag voller Begegnung, Kreativität und gelebter Inklusion:
Am Samstag, den 5. Juli 2025, lud das Örtliche Teilhabemanagement des Sozialamtes im Landkreis Harz zu einem inklusiven Kulturfest auf das Gelände des Soziokulturellen Zentrums ZORA in Halberstadt ein. Ziel der Veranstaltung war es, kulturelle Teilhabe für alle Menschen – unabhängig von Alter, Herkunft oder Behinderung – erlebbar zu machen. Viele Familien sowie zahlreiche Menschen mit Behinderungen folgten der Einladung und nutzten das vielfältige Angebot, um sich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und Kultur in ihrer ganzen Bandbreite gemeinsam zu genießen.Das Programm spiegelte die Vielfalt der Gesellschaft wider. So gab es unter anderem Lesungen für Kinder und Erwachsene mit Charlotte Bamberger („Die Stadtkatze“), Annika Knor („Hin und Weg mit Taube und Bär“) sowie Klaus Voigt („Ohne Wagnis kein Leben“). Für musikalische Höhepunkte sorgten die inklusiven Bands „AnTon“ aus Bernburg und „Handycap“ aus Jena. Ergänzt wurde das Bühnenprogramm durch ein stimmungsvolles DJ-Set. Ein besonderes Highlight stellte das inklusive Malprojekt mit dem Künstler Korvin Reich dar. Unter seiner Anleitung entstand gemeinsam mit den Besuchern ein großformatiges Kunstwerk, das Teilhabe auf kreative Weise sichtbar macht. Eine Ausstellung des entstandenen Werks ist in Planung – nähere Informationen dazu werden in Kürze veröffentlicht.
Auch für Spiel, Bewegung und Spaß war gesorgt: Der Kreissportbund begeisterte Kinder mit einer Hüpfburg und weiteren Spielaktionen. Philipp Feistauer von „Past and Play – Archäotechnik Feistauer“ bot einen Mitmach-Schwertkampf an, der nicht nur Wissen über historische Techniken vermittelte, sondern vor allem für große Begeisterung bei kleinen und großen Besuchern sorgte. Am Infostand des Festivals „Rocken am Brocken“ konnten sich Interessierte über neue inklusive Angebote informieren – darunter die geplante Deaf Performance, bei der Musik in Gebärdensprache übersetzt wird, um gehörlosen Menschen ein barrierefreies Musikerlebnis zu ermöglichen. Das Projekt wurde in Kooperation mit dem Örtlichen Teilhabemanagement entwickelt. Auch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ war vertreten und bot Raum für Austausch, Beteiligung und Gespräche rund um gesellschaftliche Teilhabe. Ein bewusst gesetzter Kontrapunkt zum bunten Festgeschehen war der eingerichtete Ruheraum, der insbesondere für neurodivergente Menschen oder Besucher mit sensorischer Überforderung Rückzugsmöglichkeiten bot – ein wichtiges Element sensorischer Barrierefreiheit.
„Dieses Kulturfest hat gezeigt, wie lebendig Inklusion sein kann, wenn Räume geöffnet und Menschen miteinander in Kontakt gebracht werden. Kultur verbindet – wenn sie für alle zugänglich ist“, lautet das Fazit des Örtlichen Teilhabemanagements.
Wer im nächsten Jahr Teil dieses inklusiven Kulturfestes sein möchte – sei es mit einem Infostand, einer Lesung, einem Musikbeitrag oder einem Mitmachangebot – kann sich ab sofort beim Örtlichen Teilhabemanagement des Landkreises Harz melden. Alle sind herzlich eingeladen, gemeinsam ein starkes Zeichen für Vielfalt und Teilhabe zu setzen.
Leichte Sprache
Ein buntes Fest für alle
Am Samstag, den 5. Juli 2025, gab es ein Kulturfest in Halberstadt.
Veranstaltet wurde es vom Örtlichen Teilhabe-management.
Ziel war: Alle Menschen sollen Kultur erleben können – egal wie alt sie sind, woher sie kommen oder ob sie eine Behinderung haben.
Viele Familien und Menschen mit Behinderungen kamen.
Sie tauschten sich aus, lernten neue Leute kennen und hatten Spaß.
Es gab viele Angebote:
- Vorlesen für Kinder und Erwachsene
- Musik von verschiedenen Gruppen
- Mitmach-Projekte, zum Beispiel gemeinsam malen
Es gab auch Spiel und Bewegung:
Hüpfburg und Spiele
Mitmach-Aktionen, bei denen man etwas lernen und ausprobieren konnte
Am Infostand vom Festival Rocken am Brocken konnten Besucher neue Angebote kennenlernen.
Es gab zum Beispiel Musik, die auch Menschen hören können, die anders hören.
Es gab einen Ruhe-raum für Menschen, die Ruhe brauchen.
Wer im nächsten Jahr beim Kultur-fest mitmachen möchte, kann sich beim Örtlichen Teilhabe-management melden.
Alle sind eingeladen, gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt und Teilhabe zu setzen.