Battermann, Hans Felix Heinrich, Prof. Dr.

Prof. Dr. Hans Felix Heinrich Battermann, Sohn eines Gymnasiallehrers, wurde am 20. Juni 1860 in Bückeburg geboren. Von 1877-1881 studierte er an der Friedrich Wilhelms Universität in Berlin Astronomie bei  F. Tietjen und W. Foerster. Zum Dr. phil. Promovierte er 1881 mit einer Arbeit zur Aberrationslehre. An der deutschen Seewarte in Hamburg arbeitete er ein Jahr und ging dann nach Berlin zurück bis 1914. 1888 war er kurzzeitig Observator der Sternwarte in Göttingen. Als Stelle des zweiten Assistenten an der Königlichen Sternwarte  in Berlin und war dort als Observator  bis 1914 tätig. 1896 habilitierte er sich und wurde Privatdozent  an der Universität.  Im Auftrag von Prof. H. Strue führte er die Ortsbestimmung  von 200 Sternen aus, die bei der Polhöhenbestimmung von Sternen in Kasan und Königsberg benutzt wurden. In der Sternwarte Königsberg wurde er 1904 Prof. und Direktor und befasste sich intensiv mit der Sternbeobachtung bis eine schwere Krankheit ihn 1919 zwang aufzugeben. Seine letzten Jahre verbrachte er in Blankenburg, wo er am 15. Juni 1922 starb. Während seiner ganzen Forschungen entdeckte er die Triangulation der hellen Plejadensterne  und publizierte sehr genaue Sternkataloge und Beiträge in Fachzeitschriften.

© Matthias Meissner E-Mail

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