Medizinische Task Force 21 probt den Ernstfall
138 Einsatzkräfte mit 27 Fahrzeugen beteiligten sich am Samstag, 26. September, an einer Katastrophenschutzübung der Medizinischen Task Force 21 (MTF 21). Die Einheit des Zivilschutzes des Bundes vereint Einsatzkräfte aus den Landkreisen Harz, Mansfeld-Südharz, Saalekreis und Salzlandkreis.
Mit insgesamt zehn Einsatzfahrzeugen aus dem Landkreis Harz waren der ASB Thale, das DRK Wernigerode, das DRK Quedlinburg-Halberstadt und die DLRG Benneckenstein beteiligt.
Geübt wurde anhand eines fiktiven Szenarios: Nach Explosionen und Bränden in einem Industriegebiet in Berlin und Südbrandenburg sind große Teile der Infrastruktur zerstört. Strom und Mobilfunk fallen aus, die Wasserversorgung ist gestört und die örtlichen Rettungskräfte sind überlastet. In dieser angenommenen Lage wird überregionale Katastrophenhilfe benötigt.
Die Aufgabe der MTF 21 war es, die Einheiten aus den vier Landkreisen zusammenzuführen und gemeinsam zu verlegen. Dafür trafen die Fahrzeuge zunächst in Könnern zusammen und formierten sich zu einem geschlossenen Verband. Anschließend ging es über Wittenberg nach Halle (Saale). Am Nachmittag traten die Einsatzkräfte die Rückfahrt zu ihren Heimatstandorten an.
Ziel der Übung war es, die Abläufe bei einer überregionalen Verlegung sowie die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den beteiligten Einheiten zu überprüfen. Die Federführung im Landkreis Harz lag beim Sachgebiet Brand- und Katastrophenschutz.



