Infrastruktur-Sondervermögen

Der Bund stellt den Ländern und Kommunen über das Gesetz zur Finanzierung von Infrastrukturinvestitionen von Ländern und Kommunen (Länder- und – Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz – LuKIFG) ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro zur Verfügung. Hiervon entfallen nach dem Königsteiner Schlüssel auf das Land Sachsen-Anhalt 2,61 Milliarden Euro.

Mit dem Landesgesetz über das Sondervermögen „Infrastruktur“ (Infrastruktur-Sondervermögensgesetz – Infra-SVG) ist innerhalb des Landes Sachsen-Anhalt die Verwendung dieser Bundesmittel geregelt worden. Nach § 3 Abs. 2 Infra-SVG erhalten die kreisfreien Städte, die Landkreise, die Einheitsgemeinden und die Verbandsgemeinden (Kommunen) insgesamt 1.568.340.000 Euro. Das entspricht 60 Prozent der dem Land Sachsen-Anhalt zur Verfügung stehenden Mittel. Diese Mittel werden den Kommunen pauschal zur freien Verwendung zur Verfügung gestellt werden (sog. Kommunalarm); die Zweckbindung der Bundesmittel ergibt sich allein aus den Vorgaben des § 3 Absatz LuKIFG.

Der Landkreis Harz erhält im Rahmen des Infrastruktur-Sondervermögens des Bundes einen Betrag in Höhe von 68.063.102 Euro pauschal zur Finanzierung von Sachinvestitionen im Förderzeitraum vom 01.01.2025 bis 31.12.2042.

 

 

Sanierung und Modernisierung der Förderschule „Reinhard Lakomy“ in Halberstadt

  • Ziel der Maßnahme sind die Modernisierung und nachhaltige Instandsetzung der baulichen und technischen Anlagen unter besonderer Berücksichtigung der pädagogischen Anforderungen inkl. der Barrierefreiheit und aktueller Anforderungen an den energetischen Standard. Auf Grund des Gebäudealters, des baulichen sowie technischen Zustandes und des Instandhaltungsrückstaus ist eine Gesamtsanierung des Schulgebäudes und die Umsetzung eines modernen, auf die Zukunft ausgerichteten Schulkonzeptes, erforderlich. Sowohl bei der Planung, als auch bei der baulichen Ausführung soll der Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit Berücksichtigung finden.
  • Gesamtsumme der geplanten Ausgaben Brutto: 4.240.000,00 EUR
    • davon Mittel aus Infrastruktur-Sondervermögen: 586.000,00 EUR
  • Geplanter Umsetzungszeitraum: 03/2026 bis 12/2027

Sanierung und Modernisierung der Förderschule "Marianne Buggenhagen" in Darlingerode

  • Teilmaßnahme in Umsetzung: Anbau einer Verschattungsanlage zur Vermeidung der starken Aufheizung der Schulräume durch Sonneneinstrahlung
  • Gesamtsumme der geplanten Ausgaben Brutto für diese Teilmaßnahme: 130.000,00 EUR
    • davon Mittel aus Infrastruktur-Sondervermögen: 130.000,00 EUR
  • Geplanter Umsetzungszeitraum für diese Teilmaßnahme: 07/2026 bis 07/2026

Sanierung Gymnasium Halberstadt „Käthe Kollwitz“

  • Ziel der Maßnahme ist die zukunftsorientierte Modernisierung sowie die nachhaltige Sanierung der bestehenden baulichen und technischen Infrastruktur des Schulgebäudes. Dabei stehen die pädagogischen Anforderungen, die vollständige Barrierefreiheit sowie die Einhaltung aktueller energetischer Standards im Mittelpunkt der Planung.
    Aufgrund des fortgeschrittenen Gebäudealters, des baulichen und technischen Zustands sowie bestehender Instandhaltungsdefizite ist eine umfassende Gesamtsanierung erforderlich. Diese bildet die Grundlage für die Umsetzung eines zeitgemäßen, flexibel nutzbaren und auf langfristige Bildungsanforderungen ausgerichteten Schulkonzeptes. Sowohl in der Planungsphase als auch in der baulichen Realisierung wird besonderer Wert auf nachhaltige, ressourcenschonende und wirtschaftliche Lösungen gelegt, um eine dauerhafte und zukunftsfähige Nutzung des Schulstandortes sicherzustellen.
  • Gesamtsumme der geplanten Ausgaben Brutto: 8.500.000,00 EUR
    • davon Mittel aus Infrastruktur-Sondervermögen: 7.600.000,00 EUR
  • Geplanter Umsetzungszeitraum: 07/2026 bis 12/2028

Gymnasium Wernigerode „Heltauer Platz“

  • Ziel der Maßnahme am Gymnasium Wernigerode, Standort Heltauer Platz, ist die umfassende bauliche und technische Optimierung des Schulstandortes unter funktionalen, sicherheitsrelevanten und energetischen Gesichtspunkten. Im Mittelpunkt stehen die energetische Sanierung des Gebäudes zur nachhaltigen Senkung des Energieverbrauchs sowie die Umsetzung aktueller Anforderungen im Bereich des Brandschutzes.
    Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Maßnahme ist die Herstellung eines barrierefreien Zugangs, um eine uneingeschränkte Nutzung des Schulgebäudes für alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte zu gewährleisten.
    Im Zuge der strukturellen Neuausrichtung ist zudem eine Reduzierung auf zwei Schulgebäude an den Standorten Stadtfeld und Heltauer Platz vorgesehen, um eine effizientere Nutzung der vorhandenen Raumressourcen zu ermöglichen. Ergänzend erfolgt eine vollständige Umrüstung der Beleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik, wodurch sowohl Betriebskosten als auch CO2-Emissionen nachhaltig reduziert werden.
    Insgesamt dient die Maßnahme der funktionalen, energetischen und organisatorischen Stärkung des Schulstandortes sowie der langfristigen Sicherung eines modernen und zukunftsfähigen Schulbetriebs.
  • Gesamtsumme der geplanten Ausgaben Brutto: 6.300.000,00 EUR
    • davon Mittel aus Infrastruktur-Sondervermögen: 6.300.000,00 EUR
  • Geplanter Umsetzungszeitraum: 06/2026 bis 12/2028

Sanierung und Modernisierung der Förderschule „David Sachs“ in Quedlinburg

  • Ziel der Maßnahme an der Förderschule "David Sachs" in Quedlinburg ist die umfassende energetische Sanierung des Schulgebäudes zur nachhaltigen Verbesserung der Energieeffizienz und Reduzierung des Ressourcenverbrauchs.
    Durch die Modernisierung der Gebäudehülle sowie der technischen Anlagen sollen der Energiebedarf dauerhaft gesenkt und die Betriebskosten wirtschaftlich optimiert werden.
    Die Maßnahme trägt zugleich zur Verbesserung des Raumklimas und der Aufenthaltsqualität für Schülerinnen und Schüler sowie das pädagogische Personal bei. Mit der Umsetzung aktueller energetischer Standards wird ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet und die langfristiges Sicherung eines funktionalen und zukunftsfähigen Schulstandortes gewährleistet.
  • Gesamtsumme der geplanten Ausgaben Brutto: 1.000.000,00 EUR
    • davon Mittel aus Infrastruktur-Sondervermögen: 100.000,00 EUR
  • Geplanter Umsetzungszeitraum: 06/2026 bis 12/2027

Sanierung und Modernisierung der Berufsbildenden Schule Böhnshausen

  • Ziel der Maßnahme am Standort Böhnshausen der Berufsbildenden Schulen Halberstadt ist die energetische Sanierung des Schulgebäudes zur nachhaltigen Verbesserung der Energieeffizienz sowie zur Reduzierung der laufenden Betriebskosten. Durch die Modernisierung der Gebäudehülle und gegebenenfalls der technischen Anlagen soll der Energieverbrauch dauerhaft gesenkt und ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.
    Ergänzend ist die Erneuerung bzw. Installation einer normgerechten Sicherheitsbeleuchtung vorgesehen, um die Sicherheit im Gebäude zu erhöhen und die Anforderungen des Arbeits- und Brandschutzes zu erfüllen. Dadurch wird insbesondere im Gefahren- oder Evakuierungsfall eine sichere Orientierung und Nutzung der Flucht- und Rettungswege gewährleistet.
    Die Maßnahme dient insgesamt der funktionalen, energetischen und sicherheitstechnischen Aufwertung des Schulstandortes sowie der langfristigen Sicherung eines modernen und wirtschaftlichen Schulbetriebs. 
  • Gesamtsumme der geplanten Ausgaben Brutto: 1.300.000,00 EUR
    • davon Mittel aus Infrastruktur-Sondervermögen: 400.000,00 EUR
  • Geplanter Umsetzungszeitraum: 06/2026 bis 12/2028

Dachsanierung und Erneuerung der Heizungsanlange der Sekundarschule „Ludwig Gleim“ in Ermsleben

  • Ziel der Maßnahme an der Sekundarschule "Ludwig Gleim" in Ermsleben ist die bauliche und technische Modernisierung des Schulgebäudes durch die Sanierung der Dachkonstruktion sowie die Erneuerung der Heizungsanlage. Aufgrund des Gebäudealters und des bestehenden Instandhaltungsbedarfs ist eine grundlegende Sanierung erforderlich, um die Funktionsfähigkeit und den langfristigen Werterhalt des Schulstandortes zu sichern.
    Im Rahmen der Dachsanierung sollen bestehende Schäden behoben und die Gebäudehülle nachhaltig verbessert werden, um den Schutz des Gebäudes sowie die energetische Qualität zu erhöhen. Ergänzend erfolgt die Modernisierung der Heizungsanlage, wodurch eine effizientere und wirtschaftlichere Wärmeversorgung des Schulgebäudes gewährleistet wird.
    Die Maßnahme trägt zur Verbesserung der energetischen Situation, zur Senkung der Betriebskosten sowie zur langfristigen Sicherung eines funktionalen und zukunftsfähigen Schulbetriebs bei.
  • Gesamtsumme der geplanten Ausgaben Brutto: 225.000,00 EUR
    • davon Mittel aus Infrastruktur-Sondervermögen: 225.000,00 EUR
  • Geplanter Umsetzungszeitraum: 06/2026 bis 12/2027

Sanierung und Modernisierung der Sekundarschule „Thomas Müntzer“ in Wernigerode

  • Ziel der Maßnahme an der Sekundarschule "Thomas Müntzer" in Wernigerode ist die energetische Sanierung des Schulgebäudes zur nachhaltigen Verbesserung der Energieeffizienz und zur Reduzierung des Ressourcenverbrauchs. Durch die Modernisierung der baulichen und technischen Anlagen sollen die Betriebskosten langfristig gesenkt sowie die Anforderungen an einen zeitgemäßen energetischen Standard erfüllt werden.
    Ergänzend ist die Erneuerung der Einfriedung sowie die Sanierung des Schulhofes vorgesehen. Hierdurch werden sowohl die Sicherheit als auch die Aufenthaltsqualität für die Schülerinnen und Schüler deutlich verbessert. Die Neugestaltung der Außenanlagen trägt zu einer funktionalen und strukturierten Nutzung des Schulgeländes bei und unterstützt ein positives schulisches Umfeld.
    Die Gesamtmaßnahme dient der baulichen, energetischen und funktionalen Aufwertung des Schulstandortes sowie der langfristigen Sicherung eines attraktiven und zukunftsfähigen Lernumfeldes.
  • Gesamtsumme der geplanten Ausgaben Brutto: 1.900.000,00 EUR
    • davon Mittel aus Infrastruktur-Sondervermögen: 1.000.000,00 EUR
  • Geplanter Umsetzungszeitraum: 06/2026 bis 12/2028

Sanierung und Modernisierung der Förderschule "Marianne Buggenhagen" in Darlingerode

  • Ziel der Maßnahme an der Marianne-Buggenhagen-Schule in Darlingerode ist die umfassende energetische Sanierung des Schulstandortes zur nachhaltigen Verbesserung der Energieeffizienz und zur Reduzierung der Betriebskosten. Durch die Modernisierung der baulichen Hülle sowie technischer Anlagen sollen aktuelle energetische Standards umgesetzt und ein langfristig wirtschaftlicher Gebäudebetrieb sichergestellt werden.
    Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Sanierung der Turnhalle. Ziel ist die bauliche und funktionale Ertüchtigung der Sportstätte, um sichere, zeitgemäße und den schulischen Anforderungen entsprechende Nutzungsbedingungen zu gewährleisten.
    Ergänzend erfolgt die Umrüstung der bestehenden Beleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik. Dadurch wird der Stromverbrauch deutlich reduziert, die Beleuchtungsqualität verbessert und ein weiterer Beitrag zum Klimaschutz geleistet.
    Die Gesamtmaßnahme dient der energetischen, funktionalen und nachhaltigen Aufwertung des Schulstandortes und trägt zur langfristigen Sicherung eines modernen Lern- und Bewegungsumfeldes bei.
  • Gesamtsumme der geplanten Ausgaben Brutto: 3.000.000,00 EUR
    • davon Mittel aus Infrastruktur-Sondervermögen: 3.000.000,00 EUR
  • Geplanter Umsetzungszeitraum: 06/2026 bis 12/2028

Brandschutzmaßnahme am Gymnasium Halberstadt, Standort „Am Johannesbrunnen“

  • Ziel der Maßnahme am Gymnasium Halberstadt, Standort "Am Johannesbrunnen", ist die Umsetzung erforderlicher Brandschutzmaßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im Schulgebäude und zur Anpassung an die aktuellen brandschutzrechtlichen Anforderungen.
    Im Rahmen der Baumaßnahme sollen bauliche und technische Maßnahmen umgesetzt werden, die den vorbeugenden Brandschutz verbessern und eine sichere Nutzung des Gebäudes gewährleisten. Dazu gehören insbesondere die Optimierung von Flucht- und Rettungswegen sowie die Anpassung vorhandener Bauteile und technischer Einrichtungen an die geltenden Sicherheitsstandards.
    Die Maßnahme dient dem Schutz von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften sowie allen weiteren Nutzern des Gebäudes und stellt die langfristige Nutzung des Schulstandortes unter Berücksichtigung aktueller Sicherheitsanforderungen sicher.
  • Gesamtsumme der geplanten Ausgaben Brutto: 350.000,00 EUR
    • davon Mittel aus Infrastruktur-Sondervermögen: 350.000,00 EUR
  • Geplanter Umsetzungszeitraum: 06/2026 bis 12/2027

Sanierung des Gymnasiums "Wolterstorff“ in Ballenstedt

  • Ziel der Maßnahme am Gymnasium "Wolterstorff" in Ballenstedt ist die Durchführung verschiedener baulicher Sanierungsmaßnahmen zur Sicherung und nachhaltigen Verbesserung der Gebäudesubstanz sowie der technischen Infrastruktur des Schulstandortes. Aufgrund des Gebäudealters und bestehender Abnutzungserscheinungen besteht ein erhöhter Instandsetzungsbedarf.
    Im Rahmen der Maßnahme sollen erforderliche bauliche und technische Arbeiten umgesetzt werden, um die Funktionsfähigkeit des Schulgebäudes langfristig zu gewährleisten und die Nutzung für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte zu verbessern. Gleichzeitig wird die bauliche Qualität des Gebäudes gesichert und an aktuelle Anforderungen angepasst.
    Die Sanierungsmaßnahmen tragen zur langfristigen Werterhaltung des Schulgebäudes bei und sichern einen funktionalen sowie zukunftsfähigen Schulbetrieb am Standort Ballenstedt.
  • Gesamtsumme der geplanten Ausgaben Brutto: 500.000,00 EUR
    • davon Mittel aus Infrastruktur-Sondervermögen: 500.000,00 EUR
  • Geplanter Umsetzungszeitraum: 06/2026 bis 12/2028

Dachsanierung an der Gemeinschaftsschule "Hagenberg" in Gernrode

  • Ziel der Maßnahme an der Turnhalle der Gemeinschaftsschule "Hagenberg" in Gernrode ist die Sanierung der Dachkonstruktion zur Sicherung der baulichen Substanz und zur langfristigen Gewährleistung der Funktionsfähigkeit des Gebäudes. Aufgrund altersbedingter Verschleißerscheinungen sowie bestehender Schäden besteht ein erhöhter Instandsetzungsbedarf im Bereich der Dachfläche.
    Im Rahmen der Dachsanierung sollen beschädigte Bauteile erneuert und die Dachkonstruktion nachhaltig instand gesetzt werden, um den Schutz des Gebäudes vor Witterungseinflüssen dauerhaft zu gewährleisten.
    Die Baumaßnahme dient dem langfristigen Werterhalt und schafft die Voraussetzungen für einen sicheren und funktionalen Schulbetrieb am Standort Gernrode.
  • Gesamtsumme der geplanten Ausgaben Brutto: 130.000,00 EUR
    • davon Mittel aus Infrastruktur-Sondervermögen: 130.000,00 EUR
  • Geplanter Umsetzungszeitraum: 06/2026 bis 05/2027

Erneuerung der Aufzugsanlage in den Förderschulen "Albert Schweitzer" und "Reinhard Lakomy" in Halberstadt

  • Ziel der Maßnahme an den Förderschulen "Albert Schweitzer" und "Reinhard Lakomy" in Halberstadt ist die Erneuerung der bestehenden Aufzugsanlage zur Sicherstellung eines barrierefreien und sicheren Zugangs innerhalb des Schulgebäudes. Aufgrund des Alters sowie technischer Verschleißerscheinungen entspricht die vorhandene Anlage nicht mehr in vollem Umfang den aktuellen technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen.
    Im Rahmen der Maßnahme wird die bestehende Aufzugsanlage durch eine moderne, leistungsfähige Anlage ersetzt. Dadurch werden sowohl die Betriebssicherheit als auch die Zuverlässigkeit der Anlage nachhaltig verbessert. Gleichzeitig wird ein wichtiger Beitrag zur barrierefreien Nutzung des Schulgebäudes für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Besucher geleistet.
    Die Maßnahme dient der funktionalen Modernisierung des Gebäudes, der Erhöhung der Sicherheit sowie der langfristigen Sicherstellung eines barrierefreien Schulbetriebs. Aufgrund der Vorlaufzeiten der Aufzugsanlagenhersteller sowie Nutzung der Sommerferien 2027 zum geplanten Umbau der Anlagen, erfolgt die geplante Fertigstellung bis 10/2027.
  • Gesamtsumme der geplanten Ausgaben Brutto: 120.000,00 EUR
    • davon Mittel aus Infrastruktur-Sondervermögen: 120.000,00 EUR
  • Geplanter Umsetzungszeitraum: 06/2026 bis 10/2027

Außenanlagen sowie Ertüchtigung von Trog- und Entwässerungsanlagen an der Gemeinschaftsschule Harzgerode

  • Ziel der Maßnahme an der Gemeinschaftsschule Harzgerode ist die bauliche Instandsetzung und funktionale Verbesserung der Außenanlagen sowie die Ertüchtigung der vorhandenen Trog- und Entwässerungsanlagen. Aufgrund altersbedingter Abnutzungen und bestehender baulicher Defizite besteht ein erhöhter Sanierungsbedarf in diesen Bereichen.
    Im Rahmen der Maßnahme sollen die Außenanlagen instand gesetzt und an die aktuellen funktionalen Anforderungen des Schulbetriebs angepasst werden. Gleichzeitig erfolgt die Ertüchtigung der Entwässerungsanlagen, um eine ordnungsgemäße Ableitung von Oberflächenwasser sicherzustellen und Schäden an Gebäuden und Außenflächen dauerhaft zu vermeiden.
    Die Baumaßnahme trägt zur Verbesserung der Nutzungssicherheit, zur langfristigen Sicherung der baulichen Anlange sowie zur nachhaltigen Aufwertung des Schulstandortes bei.
  • Gesamtsumme der geplanten Ausgaben Brutto: 500.000,00 EUR
    • davon Mittel aus Infrastruktur-Sondervermögen: 500.000,00 EUR
  • Geplanter Umsetzungszeitraum: 06/2026 bis 12/2028

Nachrüstung von Rauchschutzvorhängen zur Verbesserung des baulichen Brandschutzes in mehreren Schulen

  • Ziel der Maßnahme ist die Nachrüstung von Rauchschutzvorhängen zur Verbesserung des vorbeugenden Brandschutzes im Schulgebäude. Die Anlage sorgt im Brandfall für eine gezielte Rauchabtrennung und unterstützt die sichere Nutzung der Flucht- und Rettungswege. Dadurch wird die Sicherheit für alle Gebäudenutzer erhöht und die Gebäude an aktuelle brandschutztechnische Anforderungen angepasst.
  • Folgende Schulgebäude sollen an der Maßnahme beteiligt werden:
    • Förderschule "David Sachs" in Quedlinburg
    • Förderschule Wienrode
    • Sekundarschule "Freiherr Spiegel" in Halberstadt
    • Sekundarschule "Walter Gemm" in Halberstadt
    • Sekundarschule Thale/Nord
    • Sekundarschule Harzgerode
    • Sekundarschule "Burgbreite" in Wernigerode
    • Sekundarschule "Ludwig Gleim" in Ermsleben
    • Gymnasium Wernigerode, Standort "Stadtfeld"
  • Gesamtsumme der geplanten Ausgaben Brutto: 1.000.000,00 EUR
    • davon Mittel aus Infrastruktur-Sondervermögen: 1.000.000,00 EUR
  • Geplanter Umsetzungszeitraum: 06/2026 bis 12/2027
Harzklinikum - Ausbau der ambulanten und digitalen Gesundheitsversorgung
  • Mit den geplanten Investitionen soll die medizinische Versorgung im Landkreis Harz langfristig wohnortnah, leistungsfähig und zukunftssicher gestaltet werden. Im Mittelpunkt stehen der Ausbau ambulanter Angebote sowie die stärkere Verzahnung von ambulanter und stationärer Behandlung.
  • Ziel der Maßnahmen ist die Steigerung von Effizienz, Versorgungssicherheit, Versorgungsqualität und Patientenzufriedenheit. Weiterhin sollen lange Wege für Patientinnen und Patienten im Flächenlandkreis reduziert und eine verlässliche Versorgung auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gesichert werden.
  • Vorgesehen sind Investitionen in eine sektorenübergreifende radiologische Versorgung, moderne Diagnosegeräte wie MRT- und CT-Technik, den Ausbau der ambulanten Schlafmedizin mit Telemonitoring sowie in eine leistungsfähige digitale Infrastruktur. Ergänzend sollen digitale Terminvergaben, zentrale Anmeldungen und eine verbesserte Patientensteuerung geschaffen werden.
  • Für die Patienten sollen sich die Wartezeiten für entsprechende Untersuchungen und Behandlungen verringern, die Behandlungsabläufe beschleunigt und die Kommunikation zwischen den beteiligten Einrichtungen verbessert werden. Gleichzeitig wird eine effizientere Nutzung von Personal, Technik und Räumlichkeiten angestrebt, um die stationären Kapazitäten zu entlasten und die Qualität der medizinischen Versorgung in der Region dauerhaft zu stärken.
  • Summe der geplanten Ausgaben Brutto: 10.000.000,00 EUR

Teilmaßnahmen in Umsetzung

Erneuerung der defekten Röntgenanlage BG-Sprechstunde, Standort Blankenburg

  • Gesamtsumme der geplanten Ausgaben Brutto für diese Teilmaßnahme: 94.000,00 EUR
    • davon Mittel aus Infrastruktur-Sondervermögen: 94.000,00 EUR
  • Geplanter Umsetzungszeitraum für diese Teilmaßnahme: 06/2026 bis 11/2026

 

Ertüchtigung und Ausbau des Schlaflabors am Klinikstandort Wernigerode

  • Gesamtsumme der geplanten Ausgaben Brutto für diese Teilmaßnahme: 479.000,00 EUR
    • davon Mittel aus Infrastruktur-Sondervermögen: 479.000,00 EUR
  • Geplanter Umsetzungszeitraum für diese Teilmaßnahme: 09/2026 bis 01/2027

 

Harzklinikum - Ausbau der ambulanten und digitalen Gesundheitsversorgung
  • Mit den geplanten Investitionen soll die medizinische Versorgung im Landkreis Harz langfristig wohnortnah, leistungsfähig und zukunftssicher gestaltet werden. Im Mittelpunkt stehen der Ausbau ambulanter Angebote sowie die stärkere Verzahnung von ambulanter und stationärer Behandlung.
  • Ziel der Maßnahmen ist die Steigerung von Effizienz, Versorgungssicherheit, Versorgungsqualität und Patientenzufriedenheit. Weiterhin sollen lange Wege für Patientinnen und Patienten im Flächenlandkreis reduziert und eine verlässliche Versorgung auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gesichert werden.
  • Vorgesehen sind Investitionen in eine sektorenübergreifende radiologische Versorgung, moderne Diagnosegeräte wie MRT- und CT-Technik, den Ausbau der ambulanten Schlafmedizin mit Telemonitoring sowie in eine leistungsfähige digitale Infrastruktur. Ergänzend sollen digitale Terminvergaben, zentrale Anmeldungen und eine verbesserte Patientensteuerung geschaffen werden.
  • Für die Patienten sollen sich die Wartezeiten für entsprechende Untersuchungen und Behandlungen verringern, die Behandlungsabläufe beschleunigt und die Kommunikation zwischen den beteiligten Einrichtungen verbessert werden. Gleichzeitig wird eine effizientere Nutzung von Personal, Technik und Räumlichkeiten angestrebt, um die stationären Kapazitäten zu entlasten und die Qualität der medizinischen Versorgung in der Region dauerhaft zu stärken.
  • Summe der geplanten Ausgaben Brutto: 10.000.000,00 EUR

Teilmaßnahmen in Planung

Erwerb einer radiologischen Praxis in Wernigerode und Erneuerung des MRT-Systems

  • Gesamtsumme der geplanten Ausgaben Brutto für diese Teilmaßnahme: 1.560.000,00 EUR
    • davon Mittel aus Infrastruktur-Sondervermögen: 1.560.000,00 EUR
  • Geplanter Umsetzungszeitraum für diese Teilmaßnahme: 07/2026 bis 04/2027

 

Beschaffung medizinischer Therapiegeräte für die ambulanten therapeutischen Bereiche des Harzklinikums

  • Gesamtsumme der geplanten Ausgaben Brutto für diese Teilmaßnahme: 84.000,00 EUR
    • davon Mittel aus Infrastruktur-Sondervermögen: 84.000,00 EUR
  • Geplanter Umsetzungszeitraum für diese Teilmaßnahme: 10/2026 bis 03/2027

 

Ertüchtigung der IT-Infrastruktur - Modernisierung der passiven und aktiven Netzwerkinfrastruktur

  • Gesamtsumme der geplanten Ausgaben Brutto für diese Teilmaßnahme: 3.668.000,00 EUR
    • davon Mittel aus Infrastruktur-Sondervermögen: 2.127.000,00 EUR
  • Geplanter Umsetzungszeitraum für diese Teilmaßnahme: 09/2026 bis 12/2028

K 1353 - Sanierung der Kreisstraße 1353 zwischen Elend und Sorge

  • Ziel der Maßnahme an der Kreisstraße K 1353 ist die Sanierung der freien Strecke zwischen den Ortslagen Elend und Sorge auf einer Länge von rund 3,915 km. Aufgrund alters- und nutzungsbedingter Schäden an der Fahrbahndecke sowie Abnutzungserscheinungen im Straßenoberbau ist eine grundlegende Instandsetzung der Verkehrsfläche erforderlich. Durch die Sanierung der Fahrbahn sollen die Verkehrssicherheit und der Fahrkomfort für alle Verkehrsteilnehmer verbessert werden. Gleichzeitig dient die Maßnahme der langfristigen Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur sowie der Vermeidung weiterer Schäden am Straßenkörper. Mit der Umsetzung der Baumaßnahme wird die Funktionsfähigkeit der Kreisstraße dauerhaft gesichert und eine leistungsfähige Verkehrsverbindung zwischen den Ortschaften Elend und Sorge gewährleistet.
  • Gesamtsumme der geplanten Ausgaben Brutto: 1.700.000,00 EUR
    • davon Mittel aus Infrastruktur-Sondervermögen: 1.700.000,00 EUR
  • Geplante Gesamtzeit: 06/2026 bis 12/2026

K 1357 - Fahrbahnsanierung vom Knoten L 235 bei Neudorf bis zur Ortslage Silberhütte

  • Der Streckenabschnitt der K 1357 beginnt am Netzknotenpunkt 4232012 im Bereich der L 235 bei Neudorf und endet am Netzknotenpunkt 4332011 an der L 234 in der Ortslage Silberhütte. Die gesamte Fahrbahn ist verschlissen. Es ist daher dringend notwendig, die Fahrbahn und die Entwässerungsanlagen zu sanieren. Es ist geplant die Fahrbahn unter Vollsperrung zu verbreitern und im Hocheinbau die neuen Asphaltschichten einzubauen. Der Streckenabschnitt wird in drei Bauabschnitte unterteilt und saniert. Weiterhin ist es geplant, zwei Bushaltestellen zu erneuern. Außerdem werden die die Zufahrten und Einmündungen verkehrsgerecht an die neue Fahrbahn angeschlossen und die Nebenanlagen  erneuert. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, wird eine Schutzeinrichtung am Fahrbahnrand montiert.
  • Gesamtsumme der geplanten Ausgaben Brutto: 2.000.000,00 EUR
    • davon Mittel aus Infrastruktur-Sondervermögen: 2.000.000,00 EUR
  • Geplante Gesamtzeit: 03/2026 bis 03/2027

K 1346 – Ersatzneubau der Brücke über die Holtemme in Silstedt

  • Ziel der Maßnahme an der Kreisstraße K 1346 ist der dringende Ersatzneubau der Brücke über die Holtemme in Stiege. Aufgrund des fortgeschrittenen Bauwerksalters sowie erheblicher konstruktiver und substantieller Schäden ist die dauerhafte Tragfähigkeit und Verkehrssicherheit des bestehenden Bauwerks nicht mehr gewährleistet.
    Der Ersatzneubau ist erforderlich, um die uneingeschränkte Nutzbarkeit der Kreisstraße langfristig sicherzustellen und bestehende verkehrliche Einschränkungen aufzuheben. Bei der Planung werden die aktuellen technischen Regelwerke, statischen Anforderungen sowie wasserbaulichen Belange berücksichtigt, um ein dauerhaft standsicheres und wirtschaftliches Bauwerk zu realisieren.
    Die Maßnahme dient der Sicherung der örtlichen Verkehrsverbindung, der nachhaltigen Erhaltung der Verkehrsinfrastruktur sowie dem Schutz vor weiteren Schäden durch Witterungseinflüsse und Hochwasserereignisse. Mit dem Neubau wird die Funktionsfähigkeit der K 1346 dauerhaft gewährleistet.
  • Gesamtsumme der geplanten Ausgaben Brutto: 2.500.000,00 EUR
    • davon Mittel aus Infrastruktur-Sondervermögen: 2.500.000,00 EUR
  • Geplanter Umsetzungszeitraum: 06/2026 bis 12/2028

K 1352 – Ersatzneubau der Brücke über die Hassel in Stiege

  • Ziel der Maßnahme an der Kreisstraße K 1352 ist der dringende Ersatzneubau der Brücke über die Hassel in Stiege. Aufgrund erheblicher alters- und nutzungsbedingter Schäden sowie bestehender Tragfähigkeits- und Standsicherheitsdefizite ist die dauerhafte Verkehrssicherheit des Bauwerks nicht mehr gewährleistet.
    Der Ersatzneubau ist erforderlich, um die Funktionsfähigkeit der Verkehrsanlage langfristig sicherzustellen und bestehende Einschränkungen für den Straßenverkehr aufzuheben. Gleichzeitig werden die konstruktiven, statischen und wasserbaulichen Anforderungen an ein modernes Brückenbauwerk berücksichtigt, um eine dauerhafte und wirtschaftliche Nutzung zu gewährleisten. 
  • Gesamtsumme der geplanten Ausgaben Brutto: 1.900.000,00 EUR
    • davon Mittel aus Infrastruktur-Sondervermögen: 1.900.000,00 EUR
  • Geplanter Umsetzungszeitraum: 06/2026 bis 12/2029

K 1349 – Stützwand Bode bei Neuwerk

  • Ziel der Maßnahme an der Kreisstraße 1349 im Bereich der Bode bei Neuwerk ist der Ersatzneubau der bestehenden Stützwand zur dauerhaften Sicherung der Verkehrsinfrastruktur. Aufgrund des baulichen Zustandes und altersbedingter Schäden ist die Tragfähigkeit und Standsicherheit der vorhandenen Konstruktion nicht mehr dauerhaft gewährleistet.
    Mit dem Neubau der Stützwand soll die Böschungssicherung entlang der Bode nachhaltig wiederhergestellt und die Verkehrssicherheit auf der Kreisstraße langfristig gesichert werden. Dabei werden die statischen sowie wasserbaulichen Anforderungen berücksichtigt, um sowohl den Straßenkörper als auch das angrenzende Gewässer dauerhaft zu schützen.
    Die Maßnahme dient der Substanzerhaltung der Verkehrsanlage, der Sicherstellung der dauerhaften Nutzbarkeit der Kreisstraße sowie dem Schutz vor weiteren Schäden durch Erosion oder Hochwasserereignisse.
  • Gesamtsumme der geplanten Ausgaben Brutto: 4.500.000,00 EUR
    • davon Mittel aus Infrastruktur-Sondervermögen: 4.500.000,00 EUR
  • Geplanter Umsetzungszeitraum: 06/2026 bis 12/2028 

K 1355 - Sanierung der freien Strecke zwischen Ortsausgang Veckenstedt und Ortseingang Ilsenburg (1,64 km)

  • Ziel der Maßnahme an der Kreisstraße 1355 ist die Sanierung der freien Strecke zwischen dem Ortsausgang Veckenstedt und dem Ortseingang Ilsenburg auf einer Länge von rund 1,64 km. Aufgrund alters- und nutzungsbedingter Schäden an der Fahrbahndecke sowie Verschleißerscheinungen im Straßenoberbau ist eine grundlegende Instandsetzung erforderlich.
    Durch die  Sanierung der Fahrbahn soll die Verkehrssicherheit verbessert und der Fahrkomfort für alle Verkehrsteilnehmer erhöht werden. Gleichzeitig dient die Maßnahme der langfristigen Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktrur und der Vermeidung  weiterer Schäden am Straßenkörper.
    Mit der Umsetzung der Baumaßnahme wird die Funktionsfähigkeit der Kreisstraße dauerhaft gesichert und eine leistungsfähige Verbindung zwischen den Ortschaften Veckenstedt und Ilsenburg gewährleitstet.
  • Gesamtsumme der geplanten Ausgaben Brutto: 1.300.000,00 EUR
    • davon Mittel aus Infrastruktur-Sondervermögen: 1.300.000,00 EUR
  • Geplanter Umsetzungszeitraum: 06/2026 bis 12/2027