FASD von Anfang an verstehen
Wie sich Alkohol während der Schwangerschaft auf ein ungeborenes Kind auswirkt
Wie kann ein Leben aussehen, wenn die Folgen von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft einen Menschen von Anfang an begleiten? Und was brauchen Kinder, Familien und später auch Erwachsene, damit Teilhabe gelingen kann?
Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich am 2. September 2026 der Fachtag „FASD – von Anfang an verstehen: Perspektiven über die gesamte Lebensspanne“ des Netzwerks Frühe Hilfen im Landkreis Harz und der Diakonie-Suchthilfe Harz.
FASD steht für Fetale Alkoholspektrumstörung. Die Beeinträchtigungen können sehr unterschiedlich sein und sich auf verschiedene Lebensbereiche auswirken. Beim Fachtag wurde deshalb aus unterschiedlichen Perspektiven auf das Thema geschaut. Neben Fachvorträgen gab es auch persönliche Einblicke von zwei Zwillingsschwestern mit FASD. Sie berichteten aus ihrer Lebensgeschichte und davon, welche Bedeutung ihre Pflegefamilie für ihren Lebensweg hatte.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der frühen Unterstützung von Kindern und Familien. Dabei wurde deutlich: Je früher Besonderheiten erkannt und Familien fachübergreifend begleitet werden, desto eher können passende Wege gefunden werden. Auch Prävention spielte eine wichtige Rolle – unter anderem mit der Wanderausstellung ZERO, die über die Risiken von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft informiert.
Für das Örtliche Teilhabemanagement war der Fachtag zugleich eine gute Gelegenheit, das eigene Fachwissen zu erweitern und sich mit Fachkräften und weiteren Akteurinnen und Akteuren im Landkreis auszutauschen. Gerade bei Themen wie FASD zeigt sich, wie wichtig Vernetzung ist: Teilhabe gelingt nicht durch einen einzelnen Bereich, sondern durch das Zusammenspiel verschiedener Fachrichtungen und Unterstützungsangebote.
Einfache Sprache
FASD: Von Anfang an verstehen
FASD ist eine Behinderung.
FASD kann entstehen, wenn eine Frau in der Schwangerschaft Alkohol trinkt.
Menschen mit FASD können deshalb besondere Probleme haben.
Zum Beispiel:
Sie können Probleme beim Lernen haben.
Oder sie haben Probleme im Alltag.
FASD kann einen Menschen ein Leben lang begleiten.
Es gab einen Fachtag zu diesem Thema.
Der Fachtag hieß:
„FASD – von Anfang an verstehen“
Bei dem Fachtag gab es viele Informationen über FASD.
Menschen mit FASD haben auch von ihrem Leben erzählt.
Das war besonders interessant.
Es ging auch um die Frage:
Wie können Kinder und Familien früh Hilfe bekommen?
Fachleute aus verschiedenen Bereichen haben sich ausgetauscht.
Auch wir waren dabei.
Wir haben Neues über FASD gelernt.
Und wir haben uns mit anderen Fachleuten ausgetauscht.
Das ist wichtig.
Denn Menschen mit FASD können in vielen Bereichen Hilfe brauchen.
Dafür müssen verschiedene Fachleute gut zusammen-arbeiten.



