BCKategorie 08.09.2016 09:53:24 Uhr | Presseinfos

Auf den Spuren von wilder Möhre, Feldmannstreu und Hügelmaier

Trockenrasenwanderung

Das Angebot einer geführten Halbtrockenrasenwanderung zog 15 Interessenten am Samstag, dem 1. August, nach Hoppenstedt. Unter Leitung der Biologin Dorothee Wolf vom Umweltplanungsbüro Dr. Michael Wernigerode erkundeten die Teilnehmer den Lebensraum Halbtrockenrasen.

Halbtrockenrasengebiete zeichnen sich durch magere, karge Böden aus. Das Regenwasser fließt schnell ab. Durch den für Halbtrockenrasengebiete typischen lückenhaften Bewuchs, durch den Licht und Wärme bis in die untersten Schichten vordringen kann, finden hier auch kleinwüchsige Kräuter und zahlreiche Insektenarten ihren Lebensraum. Die Teilnehmer bestimmten verschiedene Pflanzen. Was auf den ersten Blick ein unscheinbares Kräutlein zu sein schien, entpuppte sich oftmals als Heilpflanze, Färberpflanze oder Gewürz.

Neben vielen Informationen zur Entstehung, zur Bedeutung und zum Schutz des Gebietes, erfuhren die Teilnehmer zahlreiche Anekdoten und Geschichten zu den einzelnen Pflanzen sowie zur Herkunft solcher Namen wie Schafsschwingel, Hügelmaier, wilde Möhre, Natternkopf und Feldmannstreu. Die Halbtrockenrasenwanderung, eine Aktion im Projekt ZukunftsWerkStadt, hatte das Ziel, die Teilnehmer für die einzigartige, schützenswerte Natur in der Region zu sensibilisieren.

In der BMBF-Fördermaßnahme ZukunftsWerkStadt stellen sich der Landkreis Harz und die Hochschule Harz gemeinsam mit Unternehmen, Vereinen und engagierten Bürgern der Frage, wie es gelingen kann, unsere Region nachhaltig und lebenswert zu erhalten. Der Schutz der Natur und das Wissen über die Natur sind dabei von besonderer Bedeutung.

Mehr Informationen erhalten Sie unter www.vision20plus.de oder telefonisch bei Elke Selke: 03941/59 70 63 13.

Zurück