Girls’Day findet statt

Viele Jugendliche und Eltern, aber auch Unternehmen im Landkreis Harz fragen sich zurzeit, ob der Girls’Day, auch bekannt als Mädchen-Zukunftstag, in diesem Jahr wie gewohnt stattfinden kann. Normalerweise schnuppern Mädchen dabei in Berufe hinein, die häufig eher von Männern ausgeführt werden, wie zum Beispiel technische, handwerkliche oder naturwissenschaftliche Tätigkeiten. Am gleichen Tag orientieren sich Jungen wiederum beim Boys’Day-Zukunftstag in Richtung erzieherisch-sozialer oder gestalterischer Tätigkeiten in regionalen Unternehmen und Einrichtungen.

Trotz Pandemiesituation findet der diesjährige Zukunftstag am 22. April statt. Entsprechend der im April gültigen Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt könnte die Durchführung vor Ort oder alternativ mittels digitaler Angebote wie Videorundgängen, Kurzvorstellung des Unternehmens und Live-Chats mit aktuellen Lehrlingen sowie Ausbildern stattfinden. Für teilnehmende Unternehmen schafft der Zukunftstag eine hohe Aufmerksamkeit auch über die eigene Region hinaus sowie die Chance, Nachwuchskräfte frühzeitig zu gewinnen und Jugendliche für freie Ausbildungsstellen zu begeistern. Mit digitalen Formaten können Firmen dies sogar ohne Mobilitätseinschränkungen adressiert an eine größere Personenzahl relativ kostenneutral erreichen.

Wichtige Informationen für die Teilnahme am Zukunftstag 2021 erhalten Jugendliche und Unternehmen bei der Jugendberufsagentur #janalos Harz unter www.janalos.de oder per Nachfrage bei der Koordinierungsstelle Bündnis Schule > Beruf Landkreis Harz (E-Mail: ruemsa@kreis-hz.de; Telefon: 03941/59 70 42 17). Die Jugendberufsagentur besteht aus den Partnern Agentur für Arbeit Halberstadt, KoBa Jobcenter Landkreis Harz und Jugendamt des Landkreises Harz und dient dazu, junge Menschen besser beim Übergang von der Schule in das Berufsleben zu begleiten. Gefördert wird die Zusammenarbeit aus ESF-Mitteln der Richtlinie „Regionales Übergangsmanagement Sachsen-Anhalt“.

 

 

© Julia Heinrich E-Mail

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