Notzeit für das Wild - Jagdbehörde ruft zur Fütterung auf

Die Untere Jagdbehörde des Landkreises Harz appelliert an die Jägerschaft, ihrem Hegeauftrag nachzukommen. Derzeit besteht durch die hohe Schneelage sowie Temperaturen bis minus 20 Grad (Dauerfrost) für alle Wildtiere eine echte Notzeit. Eine den örtlichen Verhältnissen angepasste Wildfütterung ist daher, falls nicht bereits schon veranlasst, durch die Jagdausübungsberechtigten in allen Jagdbezirken des Landkreises Harz unverzüglich vorzunehmen.

Darüber hinaus appelliert die Untere Jagdbehörde an alle Schneewanderer und Wintersportbegeisterten: „Bleiben Sie auf den offiziellen Wegen beziehungsweise Loipen, denn auch diese Freizeitaktivitäten können das heimische Wild in Angst und Schrecken versetzen, wenn sie in ihren Rückzugsorten aufgeschreckt werden. Dadurch werden unnötige Kraftreserven aufgezehrt, die für das Wild fatale Folgen haben können.“ Hunde sollten an der Leine behalten werden, um das Wild nicht zu beunruhigen.

 

© Julia Heinrich E-Mail

Zurück